252 ll. Per. I. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
Krieg. Eroberung von Cartagena in Süd-America z. MayI 6 y 7 . — Strenge Handelsverbote Englands seit An-fang des Kriegs; (das bereits durch eine Parlaments-Acte 1678 ergangne Verbot alles Handels mit Frankreich,war durch Jacob n. wieder aufgehoben worden;) danicht nur, wie gewöhnlich, die Contrebande, sondernaller Verkehr mit Frankreich den Einheimischen undFremden verboten wurde, 22. Aug. rüg-. Aber kaumfand man Fremde, die neutral waren.
26. Es ließ sich erwarten, daß Trennung deSgroßen Bündnisses auch in diesem Kriege das Zielder Französischen Politik werden würde. Man hoff-te am meisten den Herzog von Savoyen zu gewin-nen; und bereits 1694 ward eine geheime Unter-handlung angeknüpft, die endlich zu einem Verglei-che führte, wodurch Frankreich seinen Zweck erhielt.
Vergleich zu Turin 2y. Aug. i 6 y 6 . i. Der Herzog er-halt alle seine Länder zurück, und selbst Pignerol, jedochgeschleift. 2. Seine Tochter wird an Ludwigs ältesten En-kel, den Duc de Bourgogne, vermählt, z. Er versprichtdie Neutralität Italiens bey Spanien und Oestreich zubewirken; welches auch geschah durch den Tractat vonVigevano 7. Oct.
27. Wie wichtig auch diese Trennung war,so legten die Anerkennung Wilhelm's III-, und dieForderungen Oestreichs doch große Schwierigkeitendem Frieden in den Weg. Aber die Entwürfe aufdie Spanische Monarchie, deren Vorbereitung,nur im Frieden möglich, nicht länger aufgeschoben
wer-