2. Vcränd. d. emz. Hptst. d. w. Eur. - l 700. 26^
Zugleich einen Vereinigungspunkt für den KayserUnd die Stände. Auch die Kriege gegen Frank-reich trugen dazu bey; denn ungeachtet des Ein-gangs, den die Französische Politik im Frieden fand,siegle doch noch im Kriege im Ganzen die Anhän-gigkeil an das gemeinschaftliche Vaterland.
6. Oestreich und die östlichen Lander.
12. Große Veränderungen sollten in dem In-nern der Ocstreichischen Monarchie gemacht werden.Politische Einheit, besonders in dem HauptlandeUngarn, sollte erzwungen werden; darin sahman die Gründung der Macht! Die Folge davonwar ein fast steter revolutionairer Zustand; der,verbunden mit den furchtbaren Kriegen im Ostenund Westen, der Monarchie höchst gefährlich wer-den konnte. Allein schwerlich konnte sie von dem,wenn auch übermächtigen, Frankreich etwas Großeszu fürchten haben, so lange noch das Reich ihrunge theilt zur Vormauer diente.
iz. Viel gefährlicher waren allerdings die Un-ruhen in Ungarn, geweckt durch die Verfol-gungen der Protestanten, zur Gründung einer erb-lichen, und wo möglich unumschränkten, Gewalt;und mit einer Grausamkeit betrieben, welche selbstPatrioten zur Insurrektion trieb. Ungarn ward ein
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