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r66v. Daher innere Unruhen unter Lubomkrski, diebis zum Bürgerkriege führten 1665. Nach dem Tode derKönigin 16L7 Abdankung des Königs 17. Sept. iü68.Sechs Fremde bewarben sich um den Thron, aber einemMasten bestimmt, mußte Michael ihn besteigen. NeuerAufstand der Cotacken unter Doroscensko, der sich andie Türken au schließt 1672. Daher Verwand derTürken zum Kriege, höchst unglücklich von den Poleu, wenngleich in Verbindung mit den Russen, geführt. Verlust vonKaminiek, und Eindringen der Türken in das Herz vonPole», begünstigt durch die innern Unruhen; bis Michaelin dem Frieden vom 18. Oct. 1672 sich zur Freylassung derCosacken, und einem Tribut, verstand. Einen solchenFrieden zu ertragen vermochte die Nation aber nicht; daherIü73 Erneuerung des Kriegs; Sieg bey Chozim unter2 oh. Sobieskp n. Nov. und Tod des Königs io, Nvv.
9. Die Wahl von Johann SobieskyrNgschien nicht bloß für Polen, sondern für den ganrzen Norden wichtig werden zu müssen. Aber frühgestählt zum Krieger und Feldherrn, reifte er dochnie zum Herrscher. Er vertilgte den Schimpf deslehren Friedens; aber durchgreifende innere Verbesrserungen lagen nicht in dem Gesichtskreise eines Pol-nischen Magnaren; und wie groß auch die Theil-nahme Polens an den Händeln des Nordens wur-de, so war doch alles nur vorübergehend, weil esblos persönlich war.
Beendigung des Türkcnkriegs durch den Separatfriedenbev Zurawno 16. Oct. 1676, wodurch i. der Tribut auf-gehoben wird; 2. Kaminiek und ein Drittel der UkrainePen Türken bleibt. Aber auch diesen Theil entrissen ihnenTz dir