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Grundzüge der politischen Oekonomie / von A. Blanqui : aus dem Französischen
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Quellen ihres Wohlstandes und ihres Gedeihens zu verstopfen.Die -Handelsbillanz ist das Resultat der falschen Ansicht,als sei das Geld der ganze Reichthum und als befinde sich das-jenige Volk am besten, welches deren am meisten besitzt. DiesesSystem besteht darin, den Rechnungsübcrschuß, den eine Na-tion in Geld empfängt, nachdem sie ihre Waaren geliefert, alseinen Gewinn derselben zu betrachten. Diejenigen, welche die-ses System unterstützen, nehmen in der That an, daß man am-Auslande eine Summe von tausend Kranken gewinne, wennman ihm ein Faß Wein für tausend Kranken verkaufe; oder,daß wenn z. B. England uns nur für 20 Millionen Waarenverkaufe, während wir ihm deren für 25 Millionen liefern,wir an England 5 Millionen gewinnen. Man sagt in diesemFalle, daß die Billcmz des -Handels uns günstig sei.

Gerade hierüber muß mau sich in's Klare setzen. WennEngland uns für 20 Millionen Waaren zusendet und wirkaufen sie, so geschieht das, weil wir sie mit unsern Erzeug-nissen bezahlen können. Ob dieses durch die Erzeugnisse selbstoder in Geld geschehe, daran liegt wenig; immerhin sind eSWerthe, welche wir an diejenigen Werthe tauschen, die manuns anbietet; denn, angenommen, wir haben in Geld bezahlt,so mußte dieses Geld erst durch Produkte erworben sein. Wirsind also um so reicher, je mehr wir gekauft haben, da die Ein-fuhr der fremden Werthe uns erlaubt, eine größere Mengevon Bedürfnissen zu befriedigen oder uns neue Genüsse zu ver-schaffen. Wenn wir weniger eingeführt haben als die Englän-der, so beweist dieß, daß wir nicht im Stande waren, unsereJmportationen zu bezahlen und daß wir weniger produzirthaben als sie; oder aber, daß wir gewisser Waaren entbehrenwollen, derer wir sonst bedurften.