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§. 2 . Sein Loben.
land U1 id von da im September 1675 nach Paris, wo er s i c h pj szum November 1676 ') auf hielt. Dann ging er über Lyon, Turin,■Mailand, Venedig nach Kom, wo er, wie seine von liom unter dem17 ■ April 1677, dem 27. Januar 1678, dem 10. April 1678 datirteaBriefe beweisen, längere Zeit verweilte. Von hier aus besuchte erSicilicu und Malta und kehrte gegen Ende des Jahres 1679 2 ) inseine Hoimath zurück, indem er seinen Plan, auch Spanien, Griechen-land und die Türkei zu bereisen, wegen der damit verknüpften Ge-fahren 3 ) hatte aufgeben müssen, wie denn in der Tliat der GrafCaprara, mit dem er nach Constantinopel zu gehen gesonnen gewesen,v °n den Türken gefangen gesetzt wurde 4 ). Auf dieser Boise knüpfteer mit vielen ausgezeichneten Männern Bekanntschaften an, so mitden Niederländischen Mathematikern Huddc und Huygens, in Eng-land mit Wallis, Newton, Collins 5 ; und dem Sekretär der König-lichen Societät zu London, Oldenburg. Von letzterem ward er anLoibniz, der sich damals in Paris aufhielt, empfohlen und beidetraten, als auch Tschirnliaus im September 1675 bis November 1676daselbst verweilte, in so freundschaftliche Beziehung, dass sie öfterauf demselben Blatte Papier mit einander arbeiteten 0 ). In Italien■wurde er mit Michael Angelo Bicci, der kurz darauf Cardinal wurde,mit Kircher, der damals in Born lebte, mit Coltignies, Alphons Bo-r °lli u. a. bekannt. Mit einigen dieser Bekannten und Freunde bliebcr auch nachher in Correspondenz, und auf der Bückkehr von seiner
VVil hier Kircher, dessen Werke, ivie oben erwähnt ward, Tschirnliaus schonfrühe las 1 den ersten Versuch mit seinen Brennspiegcln angestellt hatte, die errn dem seltenen Werke: „Sjiecula melitcnsis encyclica. Messina 1638” beschriebenbat, sei es we ;j so it 1530 hier das Kapitel des Johanniter- oder Malteser-Ordens,•Lni sein Freund der Oberst Niewland, früher angehört hatte, seinen Sitz hatte;alles dieses lassen die vorhandenen Lebensbeschreibungen unerklärt. Um so mehrist zu bedauern, dass Gerhardt dio auf Tschirnhausens lleisen bezüglichen Stellenm dessen Briefen, die, wie er sagt, „einen ausgezeichneten Beitrag zur Cliarakte-nstik des Mannes der alles, was ihm entgegentrat, mit gleich lebhaftem Interesseerfasste”, liefern, noch nicht veröffentlicht, sondern dieses auf eine andere Ge-legenheit verschoben hat. (S. Gerhardt: „Leibnizons mathematische Schritten.Band IV. Halle. 1859”. Pag. 423.)
_') Wenigstens säet Gerhardt in
"b'-Btyi irmuen sagt aei -P a g* 422: „Zu Anfang dos Jahre11 gäbe scheint mir indessen, die richtigere.
2 ) Gerhardt; Leibnizens mathematische Schriften.
3 ) Die Gefahren einer lieisc in die Türkei mögen ihren Grund in dem be-kanntlich damals zwischen dem Kaiser Leopold und den Ungarn, mit denen dieTürken verbunden, waren, ausgebrochenem Zwist ihren Grund gehabt haben.Ziegler: „Historischer Schau-Platz und Labyrinth der Zeit”.
8 ) Gerhardt: „Entdeckung der höheren Analysis”, pag. G8. Ziegler und dieAet. Erud. nennen Oollins nicht mit unter den Männern” deren Bekanntschaft'Tschirnliaus iu England machte.
ß) Gerhardt: „Entdeckung der höheren Analysis”. I> a o- Cö -