Claſt XXXV. Vonallerley Gewuͤrtz. 873—y——
5. Befoͤrdert den Schlaff.
6. Verzehret die Phlegma.
7. Schaͤrffet das Geſicht.
8. Benimmt dem Haupt die Feuchtigkeit.
9. Der eingemachte Ingber dienet den alten Leuten.Schaͤdlich iſt der Ingber allen hitzigen Complexionen; dann/ erent-zͤndet die Leber.
* 1v. Die Verbeſſerung iſt dieſes/ daß man deſſen nicht zu viel gebrauche/ſolle auch mit Honig und Zucker eingemacht werden.ꝛ„%ꝗ Der Muſcat⸗Muß. I. Matur iſt hitzig und trocken im En-de des andern Grads/ und darneben auch einer verſtopffenden Art.II. Die Guͤte und Wahl betreffend/ ſo ſolle man die jenigen außſuechen/ ſo friſch/ ſchwer/ ſafftig/ roth/ dick/ und nicht durchloͤchert ſeynd.III. Der Mutzeniſt nachfolgender:1. Macht einen lieblichen Athem.2. Vermehret das Geſicht.3. Staͤrcket alle innerliche Glieder/ ſonderlich den Magenmund.4. Dienet der Leber/ Miltzund Mutter.5. Befoͤrdert den Harn.Stillet das Erbrechen.. Dienet wider den Schwindelund Ohnmachten/ wann manſie in dem Munde haͤlt.Erwecket Appetit zum Eſſen.9. Verzehret alle Blaͤſt.10. Macht gute Daͤuung.1I. 81 gut dem bloͤden Magen.12. Erwaͤrmet die kalte Leber.
Seynd aber ſchaͤdlich allen jungen Choleriſchen und Blut reichenLeuten/ und vermehren die Guͤlden Ader/ verſtopffen den Stuhlgang/ werdenaber IV. Verbeſſert/ wann ſolche die Phlegmatiſche und Melancoliſche Leu-te nur in dem Winter unter den Speiſen gebrauchen: Inſonderheit/ wannman ein wenig Ingber darunter gemenget hat; dann/ dardurch wird deroſelbi-gen Feuchtigkeit temperirt/ und dardurch andere Ungelegenheit benommen.
869 Naͤgelein ſeynd einer hitzigen und trocknen l. Narur im drit-ten Grad.
II. Zum Gebrauch ſollen erwaͤhlet und außgeſuchet werden/ die jenigen/ſofriſch/ einen vollkommenen Geruch undlieblichen Geſchmack haben.
III. Seynd nuͤglich in 16 h
678