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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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874 Claſt XXXv. Vonallerley Gewürtz.3⏑₰ 5

1. 88o; Als Hertz/ Hirn/ Magen/eber.2. Machen der Speiſe einen anmuthigen Geſchmack/ und wol-riechenden Athem.3. Befoͤrdern den Harn.4. Helffen der Daͤuung.Stillen die Bauchfluͤß.6. Seynd dienlich wider alle kalte Schwachheiten.Hingegen ſchaͤdlich allen innerlichen Gliedern.Reitzen zum Beyſchlaff und Unzucht.Verſtopffen den Stuhlgang.Vermehren die Gall/ inſonderheit im Sommer.Machen den Speiſen einen bittern Geſchmack/ wann man zu vieldarein thut.Iv. Werden verbeſſert/ wann man deren nur im Winter und in geringerAnzahl gebraucht.Seynd derowegen nurden Phlegmatiſchen Complexionen und alten Leu-ten am geſundeſten. 1(6.) Des Saffrans J. Natur und Eigenſchafft iſt hitzig im andern/und trocken im erſten Grad. 3II. Deſſen Wahl und Guͤteiſt/ wann deſſen Zaͤſerlein mit etwasweiß vermiſchet/ laͤnglicht/ und nicht leichtlich zu zerbrechen/ eines guten anmu-thigen Geruchs/ und ſo man ihn netzet/ bald faͤrbet.III. Iſt nuͤtzlich in nachfolgenden Sachen:1. Staͤrcket den Magen und alle innerliche Glieder.2. Oeffnet die verſtopffte Leber.3. Dienet dem Miltz.4. Macht gute Farb.3. Benimmt alle Faͤule.6. Verurſacht den Schlaff.7. Reitzet zum Beyſchlaff.8. Erfreuet das Hertz.9. Beföͤrdert die Monatliche Blum/ ſamt dem Harn.10. Macht eineleichte Geburt.Iſt aber ſchaͤdlich.Dem Haupt.Verfinſtert die Sinnen.Erregt einen Eckel/ und benimmt den Appetit.

Deſſen Geruchiſt dem Haupt ſchaͤdlich. W. Wird