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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Strafgericht zu Cur.

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mit einem öffentlichen Schreiben bis Bergüu, um die Kriegskncchtezurückzurufen. ^ Da dennoch Niemand Folge leistete, wurlre eineGeldstrafe ° decretirt.

Während dieses Krieges befanden sich ausser den drei obgenanntenHauptlcuten ^ noch folgende im Dienste der Republik Venedig: Ulyssesv. Salis, den einige Compagnie» als Oberst »erlangten, dann ausdem obern Bunde Georg Marciaga, Christoph v. Montalt jünger,Christian Jodcr v. Casntt, Gregor v. Cabalzar, alle vier von Jlanz;Martin v. Camenisck und sein gleichnamiger Sohn, Jacob Jlorin,Sylvester Rosenroll, Nisch Hunger, Job. Stecher, Gallus in Ried,Joh. Ant. ä Marca, Ritter, Jae. Tognola, ValenS Ragnziu, LazarnüRigett, Jae. Pedrosins, Leztere fünf aus dem Misorerthal. Aus demGottshausbnnde nahmen an diesem Feidzuge Theil: Georg Planta,Carl Gugclberg v. Moos, Johann Wyß, sämmtlich Eurer j Antonv. SaliS von Rietberg, Anton Salis von Soglio, Jacob v. Prevost,Jacob v. Ruinelli, Dietrich Jeclin von Hohenrealta, Bernhard Tieng,Caspar Frisch, Joh. Marignin, Gregor v. Schorsch, Andreas Meng,Stephan Thys und Johann Dorta. Nns den zelni Gerichten, PaulBnol und Rudolf Matthias Rnotsch. Aus den UütcrthancnlandeiiJoh. Anton und Job. Baptista Bnttintrochi, Bruder, von Plurs.

Im Januar 1617 wurde von dem gedachten Gerichte in Cnr,Jacob Jnndt von Basel, welcher im Monat August 1616 zu Jlanzden Schwur geleistet hatte, kein Kciegsvolk ferner zu werben und überdie Berge zu führen, als auf frischer That ertavpt, dazu noch fernererVerbrechen überwiesen, zum Tode verurtheilt und hingerichtet.

Endlich entschloß sich Venedig »m das Bündnis öffentlich nach-zusuchen. Um dasselbe eher zu erlangen, sandte Zürich, welches wie^ Äer» mit Venedig bereits verbündet war, zwei Glieder seines Rathes,t Joh. Heinrich Holzhalb und Heinrich Brem in die Bünde, welche im

S December vor dem Beitag zu Jlanz erschienen, zuvörderst die Gründe,

warum sie sich mit Venedig verbündet hätten, anführten, dann dieNothwendigkeit, daß Staaten sich gegenseitig unterstüzen müßten, aus-einandersezten und damit schloffen, die Bündnec in einfacher, schlichterRede ebenfalls zur Theilnahme einzuladen. Ausführlicher nnd mit

5 I^ch Anhörn bis aus Benctianer Gebiet, wo dieselben mißbandeltund auf drei Taue in's Gefängnis; geworfen wurden,b Non etlichen bundert Kronen. Anhörn I. Kap. 5.i ? Planta, Juvalt und n Marca.

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