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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Rückzug der Büudner nach Riva.

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brachen leztere ab, damit die vom obern Bunde, welche zu Trahona 1620.und Caspano lagerten, nicht herüber könnte». Bei dieser Arbeit er- 8. Aug.tranken fünf Veltliner im Flusse. Doch war die Furcht des Feindeseitel und überflüssig. Denn als der Bericht von diesem Vorfall nachTrahona in's Lager kam, verließ man diese Squader gänzlich und zogsich nach Normte und der Riva die Mezzola zurück?' Diejenigen,welche sich zu Sondrio befanden, überzeugten sich bald, daß Allesohne Erfolg bleiben würde, wenn den Feinden der Eintritt in's Velt- ,lin nicht abgeschlossen werden könnte. Der ältere Guter, Finer und 1Ruinella beschlossen daher, Montags den 10. August, zu denen vom 1grauen Bunde nach Trahona zu ziehen und die Sguader Morbcgno !zu bezezen. Als sie aber an die Brücke del Masino unterhalb Ardcnngelangten, wurden sie durch Briefe, welche von unsern Preveditore»über den Malenggerberg gesandt worden waren, von rein Rückzug derUnsrigen aus der Squader Trahona unterrichtet und kehrten nach

Sondrio zurück.

Einige feindliche Reiter hatten die Adda an der Schiffsländc St.Gregorio bei Ardenu durchschwömmen, wurden aber von den Bünd-nern wieder in die Flucht gejagt. Als Leztere nach Berbenn zurück-kehrten, leisteten die Bauern, vorzüglich die aus Polagio unter heftigemGewehrfeuer Widerstand. Hier war früher Bonuomo de Rubeo, ausPolagio, durch einen Büudner getödet worden. Die nämlichen Bewohnervon Polagio, unter welchen sich Peter Marcadant befand, hatten dieTheodosina Paravicini, Mutter Baptista's und Horatio's Paravicini's,sowie den Adam Scaramuzzia von Tirano, auf grausame Weise umge-bracht. Ein Büudner, welchen Ruinella zur Hut des Schießpulvers dortzurückgelassen hatte, wurde von den Bauern ebenfalls ermordet. Dasnämliche Schicksal fanden zwei Davoser, welche müde vom Marsche dortzurückgeblieben waren. Die Bewohner von Fnsiue sezten sich mit An-dern auf einer Insel der Adda, unweit des Dorfes Fusine, mit offenenFeldzeichen zur Wehre, doch wurden sie zur Flucht genöthigt. Schonbefand sich die ganze feindliche Reiterei auf der Verfolgung der Bündner.Zu St. Pancratio (einem Orte zwischen Castione und Postalesio) wurdeeine Zeit lang geplänkelt. Hier soll das Pferd Joh. Jacobs Pirovaniden Caspar Gazuol aus dem Schanfigg, der hinter den Andern zurück-

"> In förmlicher Flucht, mir Hinterlassung von Gepäck und Waffen,behauptet Quadrio und cilirt dabei unsern Sprecher selbst i(!).