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Guessicr kebrt in die Bünde zurück.
1620, Der Ort Aguella hatte stets zum Gerichtsbezirk Engadin gezählt,wenn auch die Oesterreicher seit einiger Zeit dort Rechte in Anspruchnahmen, Ende October jedoch strömten daselbst die Schleinser, alsnächste Nachbarn bewaffnet zusammen, verjagten Arbeiter und Schuz-wache und besezten die von den Oesterreichern aufgeworfenen Schanzen,Tags darauf langten auch die Nemüser an, doch erhielten dieOesterreicher ebenfalls Verstärkung. An beiden Tagen kämpfte manmit Schußwaffen, Oesterreicher wurden zwei getödet und einige ver-wundet, Aus der Zahl der Engadiner erhielt Anton Mathe eineWunde in die Hüfte, welche ihm drei Tage darauf den Tod brachte.Jedes weitere Holzfällen wurde nunmebr von den Oesterreichern unter-lassen, Später beklagte sich darüber bitterlich der Erzherzog Leopoldi» einem Schreiben an die Bünde, Die Oberbündner sollen (dochgelangte dieß nur wenigen Evangelischen zur Kenntniß) ihm hieraufvon sich aus geschrieben haben, sie hätten mit den llnterengadinern,welche von jeher aufrührerischer Natur gewesen, nichts zu schaffen undwürden auch nicht gemeinschaftliche Sache mit ihnen machen, Siebäten, man mochte die beiden zu Innsbruck gefangenen Prädicantenüber die bündnerischen Angelegenheiten genau eraminiren und ihnendann eine Abschrift ihrer Eingeständnisse senden. Dieß soll, nach ihrerAussage, dann auch geschehen sein.
Mittelst häufiger Boten und Briefe wurde der Gesandte Gueffierwieder in's Land zu kommen bewogen. Hauptsächlich that dieß einemit den öffentlichen Siegeln versehene, die Aufhebung aller straf-gerichtlichen, den König von Frankreich und seine Diener betreffende»Verhandlungen, enthaltende Urkunde, die man ihm übersandte. So6, Nov. langte er denn am 6, November mit Hauptmann Joh. Schorsch wiederzu Cur an. Die Truppen der evangelischen Stände begrüßten ihndabei mit Freudenschüssen und beinahe der gesammte bündncrische Adel,die Bürger von Cur und die unter den Waffen stehenden Truppen desobern Bundes gingen ihm entgegen und empfingen ihn mit dem höch-sten Beifall. Bis jezt war es den Oberbündnern niemals gestattetgewesen, die Stadt Cur bewaffnet zu betreten, nun aber ergriffenEinige von ihnen auch sofort diese Gelegenheit, um ihrem Hasse gegenden Bürgermeister Gegorius Meyer, freien Lauf zu lassen, einem Hasse,
, welcher übrigens weniger in Meyer's Persönlichkeit als darin seinen^-MruW.hatte.,.daß, e r des ältern Gulers Tochter, eine Verwandte desi Barons Rudolf v, Salis, zur Frau hatte. Den Luzius v. Mont,