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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Treffen bei Tusis.

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Anführung den Oberbündnern zu Hülfe eilen, — aber bereits hatten 1621.die Engadiner den Engpaß zwischen Cazis und Räzüus abgesperrt und31.Mz.die Flüchtigen mabnteu jedes Weitergehen ab. Uebcrdieß wurde aufder Straße selbst hier ein Eidgenosse verwundet.

Von Schrecken erfüllt, rüstete sich der Gesandte Scaramuzzia zumAbzug mit den Fünförtischen, und zwar um so mehr, als dem Ver-nehmen nach auch Davos uud das Prättigau unter den Waffenstanden.Um daher nicht abgeschnitten zu werden und doch bequemHülfstruppen aus dem Herzogthum Mailand (man erwartete von dortReirerei unter Manfriuo Castiglioue) und den fünf Orten au sichziehen zu können, gingen die Eidgenossen am folgenden Mittwoch mitden beiden größeren Feldstücken, welche sie von Jlanz nach der Brückezu Reichenau heruntcrgefnhrt hatten, und vereinigt mit den Bündneruob dem Walde, wieder nach Jlanz zurück. Auf dem Durchmarschdurch die Dörfer Taunus und Hohcntrins plünderten einige Calaukerdie Wohnungen der evangelischen Prediger; auch steckte» sie an derTrinser Mühle ein Hans in Brand.

Die Schamser, welche zu Ems gelagert hatten, " kamen zuerstnach Cur uud zogen dann nach Tusis, wo bereits Dienstags zuvor sichdie übrige» Schamser mit den Engadinern vereinigt hatten. '2 Ihnenschloffen sich dann die Rbeinwalder und Tusncr selbst an.

Georg v. Schorsch und Job. Ant. Giöri waren mit etwas fremden-Söldnern, meist Flüchtlingen, aus den, Herzogthum Mailand übereidgenössisches Gebiet nach Jlanz gekommen. Die Engadiner ihrer-seits langten Mittwochs, am lezten Tage März, mit ihren Bunds-Zi.Mz.genossen in der Herrschaft Räzüns an uud da sie das Schloß geöffnetfanden, traten vorläufig die Hauptleuts dort ein und schritten zu dessenInventur. Als jedoch den Truppen die Lebcnsmittcl zu fehlen began-nen, nahmen auch die gemeinen Soldaten ihren Eintritt. So geschahes, daß nicht nur der Proviant, sondern auch viel Hansrath (alles

u> Er beklagt sich bitter gegen die Oberbnndner, daß er von ihnengetäuscht wurde» sei; statt daß, wie sie ibm sagte», der ganze obereBund das spanische Bündniß angenommen bätle, sei ein Theil (ermeinte wohl die Neformirten desselben) zu den beiden andern Bundenübergegangen. Anhörn a. a. O.

" Ohne Zweifel genöthigt durch die Katholiken des obern Bundes.

" Nachdem sie durch Boten über Mitten sich mit einander verständigthatten Anhörn.