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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Rückzug der Fünförtischen nach Uci.

1621. durch die von Valendas nach Jlanz zurückkehrenden Eidgenossen er-2-April schlagen wurden. Viele Bündner erhielten Verwundungen und einigevon ihnen starben auch später in Folge derselben. Von den Offizierenerhielt einzig Lieutenant Joh. Calger aus Schams eine schwere Wunde,welche sich jedoch nicht tödtlich zeigte.

Als das Gerücht dieses Gefechts nach Cur gelangte, brachen außerden Maienfeldern, Alveneuern und Curwaldern, welche bereits aufdem Wege nach Ems sich befanden, auch die Eurer, die aus den vierDörfern, die Fürstenauer und Schanfigger und später auch die Orten-steiner auf und trafen bei der Reichenauer Brücke zusammen. Dortwurde Michael Finer, Hauptmann der Eurer und Paul Bnol älter,Hauptmann der Davoser, Ersterer zum Oberanführer der Gottshaus-leute, dieser derjenigen vom Zehngerichtenbunde ernannt.

Z.April Sonnabends den 3. April zogen alle Fähnlein (mit welchen sichauch die Räzünser vereinigt hatten) nach Flims hinauf, wo sie über-nachteten. Von dort aus erließen sie ein Schreiben an das Kriegs-volk der fünf Orte, in welchem sie ihm die Plünderung und übrigenzu Valendas verübten Feindseligkeiten vorwarfen und znlezt verlang-ten, daß es nach Erstattung aller und jeder Beute, sofort und ohneweiter zu schädigen, die Bünde verlassen mochte. Die Eidgenossen gabenkeine Antwort und die Oberbündner, welche in Lacs lagen, zogen4.April sich nach Jlanz zurück. Sonntags, den 4. April, in aller Frühe ver-ließen die Bündner ihr Quartier, sandten einige Davoser und Andereden Berg hinauf gegen das Dorf Fellers, um stets die Höhen beseztzu halten, und zogen mit der Hauptmasse geraden Weges nach Jlanzzu, — von wo, schon Donnerstags vorher der Gesandte Scaramnzzadurch das Medelserthal nach Mailand verreist war. Auch die Eid-genossen selbst hatten ungefähr vier Stunden vor Ankunft der Bünd-ner, in Verbindung mit den Disentisern, Misorern und Einigen vomGerichte Waltensbnrg, — Jlanz verlassen, indem sie ihr grobes Ge-schüz und den größten Theil der zu Valendas gemachten Beute (einigesRindvieh war zu Jlanz von Gabriel v. Jochberg, mittelst Zahlungeines Guldens für jedes Stück, Namens der Valendaser gelöst wor-den) mit sich schleppten. Bei den Bündner» schlugen einige vor, durcheine Diversion auf den Obersaxcr Berg den Fünförtischen den Wegzu verlegen. Die Mehrzahl aber beschloß mit vereinigten Kräftenvorzurücken. Hierauf ergaben sich die Lngnczer, von welchen Einigemit Schlägen empfangen und des Balthasar v. Mont Banner (die