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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Zusammenkunft in Jmst.

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was Montholon sehr übel aufnahm. Doch gelang es seiner, des Ge- 1621sandten Gucfsier und der beiden Bünde Dazwischenkunft den beide»Gefangenen nach Zahlung der Unkosten die Freiheit wieder zu erwirken.

Zu Baten im Aargan trat inzwischen die Tagsazung zusammen.

Der bündnerische Bundstag sandte Christoph Lehner, Bürgermeistervon Cui, mit der vollständigem Ratifikation der Madrid'schen Ar-tikel, an die ebenfalls daselbst befindlichen französischen Gesandten.

Diese schlugen die Artikel der Tagsazung vor und leztere nahm sicheine Frist um dieselben heimzuberichten. Schon damals ergab es sich,daß die katholischen Orte, durch spanisches Geld und Zureden ent-fremdet, nicht mehr als Bürgen einstehen wollten. Später bekam mansogar Briefe von Montholon zu Gesicht, in welchen auch er dieselbenmahnte, die Bürgschaft so lange aufzuschieben, bis in den Blinder unddem Veltlin für die Sicherheit der katholischen Religion gesorgt ei.

Inzwischen wurde von Erzherzog Leopold als Ort der Zusammen-kunft für die Commissarien Jmst im Jnnthal, acht Stunden vonInnsbruck entfernt, und als Tag, der 6. Juli bestimmt.

Die Commissarien des Erzherzogs waren Conrad, Frcihew v.Bemmelberg, Director des Raths; Joh. Ulr. Hemmerlin, Doctorbeider Rechte und Präses der Rentkammer; Mathias Burglchner.Doctor beider Rechte und tirolischer Vicekanzler und Albert Libstenzkiv. Colobrat, Assessor der Regierung zu Innsbruck. Die Bürdneranderseits ordneten uns dreien, welche wir früher zu Innsbruck ge-wesen waren, noch den Rudolf v. Salis, Sohn Jacobs v. Salis vonMalans, als viertes Mitglied, bei.

Schon bei der ersten Zusammenkunft, den 7. Juli, erschien alswir unsere Aufträge mittheilten, der Hofkanzler Doctor Joh. Lintner,mit einem ganzen Bündel schriftlich verfaßter Beschwerdepunkte. Siewaren es demnach, welche als Kläger auftraten und wir, denen manohne Kriegserklärung das Münsterthal besezt und den Transit abge-schnitten hatte, sahen uns zur Rolle des Beklagten verurtheilt. IhreBeschwerden gingen theils gegen jeden Bund einzeln, theils gegen alledrei gemeinschaftlich.

W Es haben dann auch die katholischen Orte in ihrer dießsälligenrückgängigen Erklärung srecessus) clo dato Lnzern den 28. Juli, dieseAnficht Montholons im zweiten Artikel aufgenommen.

Znsaz des Vers.