Und leisten die Huldigung.
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Wocnns theilgenommen habe und mit beim St. Luzieusteig gewesen 162!.sei. Als Winkler es hieraus nicht läugnete, aus Befehl seiner Obrig-keit much bei diesen Gelegenheiten die Waffen getragen zu haben undvon tLandamman» " Marti» Michel diese Ordre empfangen zu haben,schling ihm Baldiron den Stock um die Ohren, daß das Blut floßund ließ ihn festnehmen. Landammann Michel wurde, da er ebenfallsgestamd, zu Worms gewesen zu sein, sofort dem Scharfrichter über-gcbem. Die Schultern entblößt, erwartete er den Todesstreich, als einPrieister mit der Frage zu ihm trat, ob er noch die Beichte ablegenwolle. Meine Sünden, antwortete er, bekenne ich nur dem allmäch-tigen, barmherzigen Gott. Mit den Worten: „dieß ist ei» Kezer",wandte sich der Priester wieder zu Baldiron. Darauf bat Michel nochum die Frist zu einem Vaterunser. Bei der Stelle „dein Wille gc-l schelte, wie im Himmel, also auch auf Erden" schrie ein österreichischerSoldat: „nicht Gottes Wille, sondern der Unsrige muß geschehen."
Zu dieser schrecklichen Gotteslästerung lachten die klebrigen. In diesemAugenblicke drängte sich der Landvogt 2oh. Victor Travcrs aus demE Soldatenhanfen hervor und bat, zu Baldiron gewandt, um Schonung» der Beiden, der Landammann sei ihm als redlicher Mann bekannt undauch über Winkler wisse er nichts Anderes. Endlich nach langem Bit-s ten wurden sie freigelassen. Am 19. November kam Baldiron miti9. Nv.
seinem Heere in die vier Dörfer und am 21. desselben Monats langte 21. Nv.. er zu Maienfeld au.
' Schon am ersten November hatten Blasins Alexander, Jac. AntonVulpins, Georg Jenatsch, Bonaventnra Tonisch, Jacob Joder v. La-sutt mit seinem Sohne Peter und Andere über Vepcha^ sjezt derKreuzlipaß2" genannt) »ach Glarus hinüber gehen wollen, trafen aber«nf Schnee und stürmisches Wetter. Durch die Bauern von Ruisund Panir verfolgt, wehrten sie sich anfangs tapfer gegen sie; da aberBlasius sein den Oesterreichern im Engadin ^ abgenommenes Pferd,
^ 2 ! glimm,-<>lia lm Original.
2a S. oben S. 30.
20 OualcaM lm Orig. Ohne Zweifel der sog. KrüzH- oder Pauffer-paß, ei» im Sommer viel betretener Gcbirgspfad von R»is und Panirnach Glarus. Zwar llegl in der Nähe des Crispait noch ein weitererBergpaß, der Krenzbcrg, wo ein beschwerlicher Weg ebenfalls über dasGebirge führt, aber nicht nach Glarus, sondern in das Maderanertbaldes Kantons »ri.
2? Zn Pradella, Schicks gegenüber. Bnlpins.