Kämpfe zu Seowiö und Grüfch.
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Echo» damals standen die von Fanas und andere Prättigauer, 1622weist mit Prüzeln bewaffnet, bereit. Ei» Soldat legte sein Gewehrauf einen Prättigauer a»; bevor er jedoch losdrücke» konnte, erhielter selbst von demselben einen Schuß, der ihn zu Boden streckte. Dießwar der Anfang znm Kampfe. Der Hanptmann bat mit gefaltetenHänden um sein Leben und wurde dann auch von Landamm. MartinCaspar und Hieronymns v. Salis gerettet. Nicht schlimmer wäre derPater Fidelis behandelt worden (Johannes Winkler, genannt Grabser,aus dem Prättigan hatte ihn deßhalb dringend gebeten in der Kirchezu bleibe»); weil er aber die Soldaten zum Kampfe ermunterte unddann unter dem Haufen der Fliehende» (er hatte die Sandalen aus-gezogen, »m besser laufen zu können), ereilt wurde, tödetc ihn in derHize der Verfolgung ein junger Mann Namens Rudolf Hildebrand.
Sein Leichnam wurde von den Prättigauer» auf dem Kirchhofe be-graben, später aber, als der Graf Alvig v. Sulz mit dem Heerein's Prättigau kam, wieder herausgezogen, worauf der Kopf zu denKapuzinern^ nach Feldkirch, der übrige Leib aber nach Cur in dieCathedralkirche gebracht wurde. ^
Die Prättigauer verfolgten die fliehenden Oesterreicher bis Grüfch.
Die hier befindlichen Soldaten hatten gegen die Ersteren, welche überdie kleine Brücke beim Dorfe zu sezen suchten, Front gemacht undwehrte» sich mit Erfolg. Bei dieser Gelegenheit wurde der Prätti-gauer Joh. Pedrau» durch einen Schuß getödet. Joh. Bapt. Crivelli,Fähndrich der Compagnie Fels, sammelte die Soldaten auf der Wiese,die den Namen Curtin führt, zu einem Haufen und schwang seineFahne zwei bis dreimal über denselben, indem er einige Worte mur-melte. Doch wagten sie, obschon in guter Ordnung aufgestellt, esdoch nicht, die Prättigauer daselbst zu erwarten. Zudem befürchtetensie die Ankunft der Schierser und flohen in das Haus des Ritters Her-cules v. Salis, von wo aus sie sich durch ein gut unterhaltenes Feuervertheidigten. Als jedoch ein Theil des Schießpulvers Feuer fing,nöthigte sie der Rauch das Haus durch die Hinterthüre zu verlassen.
7 Er war ihr Guardian gewesen.
8 Es erzählte mit derjenige der ihn todete, es hätte der Pater Fidelis,als er vorn Schwerte das Schienbein verlest fühlte, um sein Lebe» ge-beten, da er Niemanden was zu Leide gethan; dann beim Todesstreichdie Worte: „Komm mir Gott z'hilf" ausgerufen. Ulrich Bärtsch hätteauch mit einer Mistgabel nach ihm gestochen. Zusaz des Lerf.