Kampf an der Molinära.
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Cremona, überlebte zu Cur seine Wunde nicht länger als zehn Tage. 1822.Hauptmann Michael Aspurz und sein Lieutenant, ferner HauptmannCaspar aus dem Geschlecht der Vicedomini, sowie viele andere Offi-ziere und die meisten Gemeinen wurden verwundet, dergleichen fünfzigPferde, die verscharrten ungerechnet. An Bündnern und deren Bunds-genossen fielen acbtundvierzig, darunter achtzehn Jgiser. Viele wurdenverwundet. Joh. Simon aus dem Prättigau wehrte sich mit einemSchwerte tapfer gegen vier spanische Reiter und obschon am Armeschwer verwundet, tödete er doch noch einen derselben und jagte dieAndern in die Flucht.
Baldiron zog sich mit seinem Lager etwas zurück und befahl inder Hohlgasse" Schanzen auszuwerfen. Bei dieser Arbeit fand einBauer aus der Herrschaft Räzüns durch die Bllndner seinen Tcd;einige Andere wurden verwundet. Die Spanier sollen darüber gelachtund gemeint haben, das sei die rechte Weise um Liese Rebellen aus-zurotten, daß einer den Andern töde.
Samstags darauf, nachdem das Lager in der Hohlgasse befestigt 21.Maiworden war, kehrte Baldiron nach der Stadt Cur heim, um sich derTreue derselben zu versichern. Camill v. Mont blieb zurück. E.niaesSteiger'sche Kriegsvolk stieg oberhalb der Ruine von Oberaspcrnwnt"bis wohin vom Rheine herauf der bündnerische Wall geführt wordenwar, über die Höhe und vertrieb von da die Bündner, welche nuninnerhalb ihres Walles vielfach vom Feinde belästigt wurden. AlsErstere aber zwei Tage später mit höchster Anstrengung den Felsenganz erstiegen, zwangen sie ihrerseits wieder Jenen durch Herab-wälzen von Steinblöcken die Stelle zu räumen und todeten zweiMann. Innen des bündnerische» Walles sielen durch das Feuer ausdem feindlichen Lager außer dem früher erwähnten Christian Mathiasvon Conters noch Johann Tönt von Seewis, ein trefflicher Schiffe,der mehrere Feinde niedergestreckt hatte.
«« Bei der Molinära.
as Das Seile Z60 Note 42 erwähnte Neuaspermont. Da es zweiAspermont und zwei Ruchenberg auf einer Längenstrecke von höchstenszwei Stunden gibt, bedarf es scharfer Unterscheidung, um Irrthum zuvermeiden. Durch die Bezeichnung Oberaspermont will unser Chronistdiese Burg von dem untern Aspermont, das bei Jenins liegt, distinguiren.In einer Urkunde Tat. Constanz, Dienstag nach St. Gertrud 1299, heißtsie die „nüwe Aspermont."
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