Gefechte oberhalb Cur.
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j Bündner, welche zu Tiefenkastel gewesen, kamen in Gesellschaft einiger 1622.i Alveneuer und Curwalder, die sich mit ihnen vereinigt hatten, Donner-! stag den 10. Juni, bei Einbruch der Dunkelheit, nach Malix und i». Juni> gaben den Schanfiggern und Andern den Auftrag, während der fol-. genden Nacht den Mittenberg zu besezen. Die Unsrigen lagerten sichl bei St. Hilaria und in dem benachbarten Walde und errichteten inaller Eile Schanzen. Das zu Cur belagerte Heer zog nun bei den! zerstörten Gebäuden zu St. Antönien, in der Nähe von St. Hilaria,
^ «inen Wall; auch der Galgenbühel wurde mit einem solchen umgebenund auf seiner Spize das österreichische Banner aufgesteckt. Auf der- andern Seite der Stadt, oberhalb des bischöflichen Schlosses, hatten^ sie auf der Höhe ebenfalls Dämme aufgeworfen und dieselben mit^ einiger Mannschaft besezt. Das Nämliche war bei dem zerstörtenKloster St. Luzius geschehen und die schon sehr baufällige St.Stephanskirche zu diesem Zwecke halb zusammengerissen worden.
Beim Fischweiher des bischöflichen Schlosses nicht weniger war Allesbefestigt, das untere und das Todtenthor durch inwendig aufgehäuftenSchutt gesperrt worden*" und Tag und Nacht wurde noch unab-lässig gearbeitet.
Der Oberanführer, Freiherr Rudolf v. Salis, war inzwischenDonnerstags, den 9. Juni, aus der Herrschaft Maienfeld aufge-brochen, hatte die Nacht in der Molinära zugebracht und langte vorAnbruch des Tages nach Masans, wo sofort eine Schanze aufgeworfenwurde. Er hatte die von Castels, Schiers, den vier Dörfern und dieCompagnie der Herrschaft Maienfeld bei sich. Ihnen schloß sich anHeinrich v Hartmannis, Hauptmann der Alveneuer und Curwalder,dann die eidgenössischen Compagnien Joseph Wertmüllers von Zürich,Thomas Schmid's, (er war damals zum Commandant des GlarncrRegiments ernannt worden) Heinrich's Tschudi, Georg's Kienast undConrad's Schieß. Von den Feinden rückten nur wenige Reiter in dieder Stadt zunächst gelegene Wiese aus, des Bischofs Quader genanntund kehrten bald darauf in die Stadt zurück. Von den Unsrigenwurde Andreas Steiner von Winterthur, Wachtmeister, mit einigen
6t ^or dE äderen thor bim brunnen hattend sie ein Wall mit ReisvndfWaseupöschen biß für das thor vnd brück eines mannes hoch aufftgeworffen vnd die Statt gantz wol verschantzet vnd die Böum in desBischoffs Bomgarten außgeschnilten, damit sie ohne hindernuß mit dengroßen stucken anff die Quadren hinauß raichen mochteud." Anh. IV. 75.