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Verheerung des St. Jacobthales.
1623 . kam zu keinem Entschlüsse. Die Rheinwalder aber und eilf Schamser,welche die Wache auf dem Berge hatte» und fortwährend darum er-is. zu» sucht wurden, gingen am 15. Juli vor Tag in das Dorf St. Jacobhinab, das eine Stunde von Cläven entfernt ist, überraschten dort inihren Bette» sechs Serbellonische, aus Kundschaft in Las Thal ge-kommene Reiter, und führten sie gefangen auf den Splügen. Hievonunterrichtet, schickte Serbelloui gegen Abend einige Mannschaft, welche. den Auftrag hatte, über das Lager der Bünoner zu St. Jacob Er-kundigungen einzuziehen und deßhalb den Feind zu einem leichtenScharmüzel zu veranlassen. Sie that es, verlor aber drei Mann dabei,darunter den Sergent Francesco Brufino. Als Serbelloui Samstagsdarauf sichere Nachricht hatte, daß aus dein Bregell keine bündnerischenTruppen im Anzüge, die St. Jaeobsthaler aber aus Furcht vor Ge-fahr meist iu's Gebirge geflohen seien, so daß ihrer kaum fünfund-zwanzig mit den Bünduer» am Kampfe Theil genommen hätten,wurde Hauptmann Job. Anton Carosio nachgeschickt, der, um mehrLärm zu mache» und die Bündner über die Stärke seines Truppes zutäuschen, sämmtliche Trompeter des Regiments mit nahm. Um denFeind im Anrücken zu verhindern, theilten sich die Bünduer, welchenur zweihundertachtzig Mann zählten, in zwei Haufen, diesseits undjenseits des Liro. Dieser, unter dem Befehl des Laudammanu An-dreas Trepp, widerstand nicht kräftig genug, während dagegen dies-seits des Flusses, wo Lieutenant Johann und Antonin, beide des Ge-schlechts v. Schorsch, commandirtcn, lauge tapfer gekämpft wurde.Auch erschlug mau einige Feinde durch Hcrabwälzen von Felsstücken.Inzwischen sah man aber dennoch, bei der Gefahr durch den nun auchvon der andern Seite her andringenden Feind abgeschnitten zu wer-den, ebenfalls zurückzuweichen sich genöthigt. Es fielen fünfBiudnerund Mehrere wurden verwundet. Die Feinde zündeten sofort dasDorf St. Jacob an, sowie alle übrigen Dörfer in der Thalsohie, bisan den Fuß des Schlügen, wohin Hauptmann de Corte vowückte.Den Priester zu Campodolcino mit Kirchenfahne und Kreuz ander Spize, versuchten die Weiber einen Fußfall, damit nicht Allesniedergebrannt würde, Loch war es umsonst. Die Feinde wdetenhier auch einen Greis, katholischer Confessio», und den Kueht des- genannten Francesco Stampa, von Geburt Franzose und kehrtenbeutebeladen nach Cläven zurück. Der Graf Serbelloni legte daraufParis und Joh Baptista Pestalozzi von Cläven, den Annnain von