Und bei Naukers.
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befestigte» Stelle, auf einem Hügel ob NauLcrs, auf ungefähr hundert 1622 .Oesterreichs welche von Zeuch und Stephan Thys, den Anführern der w. Ju«bündnerischen Freiwilligen, nach kurzem Geplänkel geworfen wurden.Vierzehn Oesterreichs blieben auf dem Plaze, ein Doppelhaken undandere Waffen fielen den Bündnern in die Hände Hierauf zerstreutensich die Unsern theils der Hize wegen, theils weil sie kein Wasser findenkonnten. Georg Hartmann aus dem Prättigau stürzte sich bei Raudersmitten in die Feinde, tödete eilf Mann, darunter Jacob Löß, Bal-drians Fähnrich und kehrte dann unverlezt zu den Deinigen zurück.Stephan Thys hatte zwar den Auftrag die Blockhäuser zu stürmen,mußte aber, weil die Unsern sich zerstreut hatte», dieses Vorhaben,trozdem daß der Feind sich bereits zur Flucht anschickte, wieder auf-geben. Auf der andern Znnscite hatte der General einige über dieBrücke kommende Oesterreicher in die Flucht gejagt. Ferner wurdenaußerhalb der feindlichen Schanzen noch drei Mann getödct, und kannauch die Brücke selbst von den Unsern in Brand gesteckt. Als aberwie bereits bemerkt, die Bündner sich zerstreuten und der Druck aufdieser Seite des Jnns nachließ, sezten sich die Feinde von Neuem inden Blockhäusern fest.
Der Feind verlor au diesem Tage fünfzig Mann und zwei nabmman gefangen. Von den Bündnern sielen zwei Engadiner, ein Eid-genosse aus Stapfers Compagnie und ein Jgiscr, Namens Gartmann,der Stiefeln nach spanischer Art trug und deßhalb von Leu Eidgenossenaus Versehen erschossen wurde. Joh. Heinrich Ziegler, Sergent inder Stapfer'schcn und Steiner'schen Compagnie, und Johann BinderGemeiner, verloren den rechten Weg und wurde» von den Feindengefangen nach Naudcrs geführt. Die Brücke endlich anlangend, so-hatte zwar unser Oberansührer das Niederbrennen derselbe» befohlen,doch war sie vorn Feuer nicht gänzlich verzehrt worden. An demselbenMittwoch kehrten die Truppen bei Einbruch der Nacht in das Lagerzurück.
Donnerstags den 21. Juli ließ der General außer dem Bunds-s,. amibriefe auch noch die ausgesprochene Generalamnestie durch die Unter-engadiner beschworen, denn die Erbitterung der Gemüther hatte sichbei Einigen von ihnen noch immer-nicht gelegt; dann ernannte er denJoh. Friedrich v. Salis zu ihrem Hauptmann und sandte sie mit An-dern am Freitag, den 22. Juli, zur Martinsbrücke, um an der Schanze? 2 . J„,i