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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Anlage der Schanzen in den Bünden.

>631 des Namens Gottes und Bekennung seines heiligen Evangeliums.Die Leiche wurde nach Davos gebracht und dort in der Beqräbniß-stätte seiner Vater beigesezt.

Durch Joh. Christoph v. Wolkenstein und Hannibal, Grafen vonHohenems, ließ der Erzherzog Leopold zwei Regimenter Kriegsvolkanwerben, doch geschah solches mit spanischem Gelde. Nachdem dannDon Federigo Henriquez vom Herzoge von Feria nach Innsbruck ge-sandt worden, postirte man einige Wolkenstein'sche (die Werbung desRegiments des Grafen von Hohenems kam nämlich nicht zu Stande)Compagnien an die bündnerischen Grenzen, so nach Täufers, Nauders,Prutz und Landeck, an jeden dieser Orte eine.

Im Unterengadin wollte der Herr von Fels nicht erlauben, daßConrad Plant« für bündnerische Zwecke Werbung hielt. Er meldetees ihm schriftlich, worauf jedoch die Antwort durch Land« dahin er-folgte, er wundere sich, daß Fels solches verbieten wolle, was dochin den freien Bünden und nur zur Vertheidigung der Gegend ge-schehe. Sein König werde es zu rächen wissen, daß man dergleichenim Widersprüche mit dem Bündniß versuche.

Auch in den benachbarten Ortschaften des Comerseees gegen dasDeltlin hin wurden drei Compagnien Spanier und zwei deutsche vomRegiment des Grafen von Salm aufgestellt und zwar, wie es hieß,auf Ansuchen der Veltliner selbst. Lande schrieb aus diesem Grundean deren Gemeinden, sie möchten sich erklären, ob solches auf ihr Ver-langen geschehen; wenn nicht, so möchten sie feierlich dagegen sich ver-wahren und die Hülfe des Königs von Frankreich würde ihnen nichtfehlen; — wenn aber die Besazung unter ihrer Beistimmung gelegtworden wäre, würde Ihre allerchristlichste Majestät es ihnen nicht un-gestraft hingehen lassen.

Donnerstags den 13. November wurde mit dem Festungsbau aufdem St. Luziensteig begonnen und zwar mit einem Viereck und zweidurch eine Communicationslinie mit einander verbundenen, auf jederSeite des Berges liegenden Blockhäusern. Dienstags darauf, den 18.des nämlichen Monats, nahm man zwischen den beiden Brücken überden Rhein und die Lanquart eine Beste in Bauangriff, von viereckigerForm und nach jeder Seite hin mit vier Außenwerken versehen. IhrUmfang betrug sechshundert Fuß.

Da der Erzherzog den Bündnern von Neuem geschrieben und ob-schon dieselben einen neutralen Ort verlangt hatten, die Einladung