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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Einmarsch kaiserl. Truppen in das Tirol.

INA5. Florin, Jenatsch und Joh. Peter Guler z» formtreu, jedes acht Com-pagnien stark, diejenige des Obersten von hundert, die Uebrigen vonje zweiundsechzig Mann; ferner noch sechs weitere Compagnien zurEinreihung in die drei alten bündnerischen Regimenter, jegliche vonhundert Mann. Die Hauptlenie leztercr sechs Compagnien waren:zum Regiment Schauenstein der Oberst selbst und Lorenz Tschudi,königlicher Dollmetsch. Zu Salis: Carl v. Salis und Joh. AntonPestalozzi. Zu Brügger: Friedrich v. Salis und Janutt Jenatsch.

Zu Hauptleuten im neuen Regiment Florin wurden ernannt:Christoph v. Montalt, Oberstlieutenant; Jaeob v. Molina, Oberst-wachtmeister oder Major; Conradin v. Castelberg und Joh. Corai;Christian Florin und Jacob Tuor^°; Vincenz Caduff und Herculesv. Mont; Joh. Heinrich Planta, Herr v. Näzüns (diese Compagnieführte Joh. Planta von Cazis) und Joh. Schorsch. Diesen Com-pagnien wurde noch eine weitere hinzugefügt unter Christian de Rungsvon Nuschein.

Hauptleute im Regiment Jenatsch waren: Joh. Tscharner, Oberst-lieutenant, Caspar Frisch, Major, Joh. Saluz, Rudolf und BalthasarPlanta, Dominic Cavalier, Jacob Perini und Ulrich Albertini, PeterAlbert und Wolfgang Wiezel.

Im Regiment Gnler: Oberstlieutenant Dietrich Enderlin, AndreasSprecher, Oberstwachtmeister, Julius Otto, Freiherr von Ehrenfelsund Herr zu Haldenstein, Paul Sprecher, Valentin Davaz, Abundiv. Salis, Balthasar Walthier und Johann Buol.

Inzwischen rückten ungefähr viertausendfünfhundert kaiserliche Sol-daten zu Fuß und gegen siebenhundert Reiter durch die EhrcnbergerClanse in das Tirol ein und als das Heer am 5. Juni zu Naudersstand, richtete Gvlz ein Schreiben an den bündnerischen Rath, desInhalts, er sei auf Befehl des Kaisers mit diesem Theile des Heeresdaselbst angelangt und verlange ebenfalls im Auftrage Ihrer Majestätfreien Paß durch die Bünde, um die Feinde des Kaisers und des hei-lige» römischen Reichs aufsuchen zu können. Der Durchmarsch werdeohne Nachtheil für die Freiheit der Bündner und ihre Privilegien,sowie ohne Schaden der Gegend und ihrer Bevölkerung stattfinden,da man sehr strenge Mannszucht zu handhaben gedenke. Er hoffe un-zweifelhaft daß die Bündner biegegen nicht nur nichts einwenden,

26 l^urnus im Orig. Im Gerichte Discutis blüht dieses Geschlecht»och jezt.