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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Die Spanier nach Val Pctino

>635, derselbe die Untersuchung streng und kurz vornahm und den Gefangenendann durch den aus Lyon, in Frankreich, berufenen Scharfrichter am10, November hängen ließ. Unter Andern, hotte du Clauzel daraufhin zu wirken versucht, daß der Herzog von Rohan das Veltli» denSpaniern in die Hände spielte und seine eigene Person dann Seitensder Königin Mutter die Stelle eines Generalissimus über fünfzig-tausend Mann erhielte, welche die Spanier und deren Bundsgenossenaufzustellen hatten.

An, 15, Oktober erschien i» den Bunden und dann im Veltlindie Schwadron Amanty, von des Inhabers Schwiegersohn JacquesCoursan, Baron de Samt Chr, commandirt.

Es hatten die Spanier das Gerücht ausgestreut, als wäre es ihreAbsicht die Grafschaft Tirol zu verlassen, Uebereinstimmend meldete»dieß verschiedene Spione dem Herzoge von Rohan, Inzwischen aberbrach Gilg Haas in aller Stille und höchster Vorsicht aus seinemLager'" auf nnd Mittwochs den 21, Oktober schickte der Oberst deSpagna den Dragvnerrittmeister Jacob Grimm <,>,s Irland mitvierzig aus seiner Mannschaft nach Val Petino (hier befindet siä,

Landeck, S, oben S. 162, Lehman» lad- statt Landeck LandU nndläßt denselben durch Haas in, Jnnthal angegriffen werde»,

"2 Inoobus Orlmmus, Ilz-Hernus im Original,

"2 Man behelft nicht wohl, von welcher Seite her die Spaniernach Bal Petino (beiläufig bemerkt, nickt zu verwechseln, wie in denNoten zu Rohau's Mümoireu vielsack geschieht, mit Val Pedenos, dessenjeziger, namentlich auf der Dnfonr'schcn Karte vorkommender, Name ValViola ist) kommen konnten, da sicherlich sowohl daS Münsterthal alsWorms nebst dessen Bad besezt waren. Möglich jedock, daß der Feindüber Stilss die Straße des Umbrail herunterkam, oberhalb des Badesin Dal Fracke eindrang und von dort aus nach Val Petino über-ging, Leztere siebt aus keiner, auch der Dufour'schen Karte nicht undwäre nach der Parentbcse >m Text in der Gegend von Sau Giacomodi Fraele zu suchen, Lebmann (die Grafschaft Ebiavenua und WormsS, 155) erwähnt dieses Thales,- und sagt, es liege jenseits des Berg-joches Alpisel nnd öffne sich in Dal de Trepall und mit dieser in dasSpvlthal, was inzwischen mit Sprecher nicht stimmt, der einige Zeilenweiter unten bemerkt, daß Alpisclla ein zweiter llebergang nach Fraelesei. Sän Giacomo di Fraele aber liegt gerade in der Mitte des Passesans der Wormserischen Val Fraele über die Münsierlhaler sche Val daFrael (ein mit dem Mnnsterthale selbst paralekl lausendes Hochthal, dasdie Münster Alpen enthält nnd sein Gewässer dem Tvöl zusendet) indas Mnnstertbal,