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Abzug der Franzosen aus den Bünden.
1V37. früher evangelischer Religion, bereits seit einigen Jahren die Messebesuchte und nunmehr im Verdachte stand, daß er wieder protestantischzu werden gedenke, — banden ihn an einen Baum und töteten ihndurch drei Flintenschüsse.
Am 27. April übergaben die Franzosen die Beste zu Mantello mitzehn größeren Feldstücken und einem Vorrath von Munition an PeterRosenroll
Die französischen Truppe» zogen dann sowohl über den Schlügenals den Septimer, ohne Jemand zu kränken, aus den Bünden ab ^und zwar voraus die Schwadronen Billette, Canillae, Villeneuve,Amanty, de Joux, Samt Andre, Vigneuil, La Gränze, Rennepont,la Mothe Canillae, Miche und diejenige der Leibwache. Dann dieRegimenter zu Fuß: Montauzier, Lecques, Serres, Melun, Canisy,Lande, Bandy und Frezeliere. Sie verließen die Bünde Donnerstagsden 7. Mai und zählten achthundert Pferde und viertausend MannInfanterie, von welchen Viele, durch Schmeichelworte angelockt, denFahnen der Bündner folgte».
Dienstags den 5. Mai begab sich der Herzog von Rohan mitd'Estampes und seiner Begleitung zur Nheinschanze, damals die frein-zösische Schanze genannt, schlug dort den Obersten Caspar Schmid,Commandanten des Zürcher Regiments zum Ritter und verließ dann,seiner Zusage gemäß, mit den Zürchern, welche über achthundert Mannzählten, die Bünde. In der Schanze befanden sich neun große bünd-nerische Feldstücke und hinreichende Munition, sowie Lebensmittel anMehl, Reis, Salzfleisch und Butter für tausend Mann während zweierMonate. An dem nämlichen Tage, wo der Herzog von Rohan ab-ziehen wollte, begaben sich die bündnerischen Häupter zu ihm undsprachen für seine heldenmüthige Hülfe bei der Eroberung der Unter-thanenlande ihren Dank aus. Sie empfahlen ihm die bündnerischenAngelegenheiten auch für die Zukunft.^ Der Herzog erwiederte
ob Die Reiterei, welche nur Sckwadron um Schwadron zog, mar-schirte durch die Stadt Cur; das Fußvolk dem Stadtgraben entlang,wobei die Thore geschlossen waren. Sie waren sehr froh aus dem Leltlin,wo Hunger und Pest sie aufrieben, abziehen zu können. Noban Mom. 388.
Wenn sie auch, sagten sie, durch Hülfe des Vertrags mit Oester-reich in den Besiz des VcllliuS kämen, könnten sie es dock nicht längnen,daß sie dieses nur den siegreichen Waffen des Königs von Frankreichund der Tapferkeit Nohan's verdankten. Sein Gedächtniß würde ewig