Rohan aus den Bünden.
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schuft gegen seine Person, un> Standhaftigkeit und Liebe für den 1637.wahre» Glauben, das Vaterland und die Krone Frankreich.
ES besezte nnumehr der Oberst 2oh. Peter Guter mit seinemRegimente die Rheinschanze, während bereits Sonnabends, den 2.
diesen Traktat schloß, und ihm de» Befehl zu dessen Ausführung schickte,da derselbe gar zu schmählich und der Herzog ein zn edel denkender undguter Diener des Königs sei, »m zn de,»selben seine Einwilligung ge-geben zu baden, wenn die Bnndner ihn nickt in jeder Weise tcrrorisirthätten. Er glaube vielmehr, daß der Herzog lediglich um Jene hinterdaS Lickt zn führen, in diese» Tractat einging, in der Absicht sich ihrenHände» zn entziehen und um ihnen durch einen ganz entgegengeseztenErfolg dessen, was sie erwartete», zn zeigen, daß Gott Treulosigkeit undVerrätherei stets bestrafe.
Herr de Lecgues zeigte darauf Dcrign» die Ausbesserungen und Ver-größerungen, welche er an dem Fort zn Mantello vorgenommen halte,die Magazine mil Wein, Mehl, Zwicback, Hirse und Kastanie» für dreiMonate und eine mit Munition aller Art wohl versehene Vesazung vontausend Mann; ferner die kugelfeste Verschanzung von. Fuße deS Bergeszu Rogvle bis zur großen Redontc »nd von dieser mitten durch de»Sumpf, bis nahe zum Fort, in entsprechender Dicke und mit gutenWatlickildcu srnvoiiiid) an den Seiten versehen, dazu allenihalben mitRasen belegt »nd vertbeidignngcfahig gemacht; dann de» Sumpf durchHülfe des Thalbachcs von Delebbio, der mit vieler Arbeit »nd Mühehieber geleitet worden, seeähnlick mit Wasser bedeckt; ferner das Heer,aus dreitausend Bewaffneten zn Fuß, sechshundert Pferden und de» Be-setzungen bestehend. Nicht minder wies er Veriguh die Briese des fr.ni-zvsiicheu Gesandte» zn Venedig, Herrn de la Tbnillerie, vor, mit derZusickernng der Nepnblik ihn nickt zu verlassen, und wie er endlich außerden Lcbcnsmitteln, welche er am seine persönliche Haftbarkeit bin erhalte,»och durch den Chevalier de la Valette, Unterstüzung an Mannschafterwarte. Herr de LecgneS ersuchte Vcriguy, von diesem Allem seinemHerr» Kenntniß zn geben, dann! derselbe säbe, wie Astes in gitternStand sich befinde »nd ohne längere Zögerung zur Armee zurückkehre.Er selbst wolle ihn mit zweitausend Mann zu Fuß und vierhundertPferden entgegengehe» und wenn er zu viele Schwierigkeiten fände, umdiese Route zn nehme», bäte er ihn über den Rhein zu gehen und sichin die Eidgenossenschaft zurückzuziehen. Er sLeeques) selbst, werde ausdieser Sache sieb ganz gut heranSznwickeln wissen und habe keine andereSorge, als diejenige, den Herzog in den Händen dieser Verräther z»sehe». Wenn eS aber wirklich sein Ernst sei, den Tractat zu halten, svbitte er ihn. denselben persönlich zn vollziehen, denn er selbst finde ihnjeglicher Vernunft haar und so schmählich, daß er ihm niemals beistimmenwerde.