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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Beste z» Riva durch die Bündner.

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im Schlosse zu CIäve» betraut war, sandte eine Besazuug von zwanzig IM.Mann unter Hauptmann Moriz Bundi dahin. Der Graf Job. Ser-bellom wollte sofort die beiden Beste» zu Mantello und Riva inspiziren,erhielt jedoch in keine von Beiden Zutritt.

Truppen »ach Frankreich sorge» kann. Gleichzeitig versickere ich Siein gegenwärtigem Schreiben, daß ich bei dem Traktat ebenso sehr »achfreier Willkür bandelte, als ich dermalen srel bin und hingebe» kann,wo es mir gefällt. Auch wünsche ick lediglich deßbalb hier zu bleiben,um Ordnung in die Angelegenheit z» bringen und vorzukehren, daß beimDurchpaß der Truppen nichts Verkehrtes geschieht. lieber Alles wirdSie übrigens der Herr de Saint--Simon »och näher ansklären und ichberufe mich dießkalls au» denselben."

Abschrift der in diesem Briefe erwäbnten Ordonnanz

„Der Herzog von Roha», Pair von Frankreich »nd Generallientenantder königlichen Armee."

„Auf die lins von Seite der Herrn Bündner gemachte Vorstellung,daß sintemal durch den glücklichen Beistand der königlichen Waffen derFriede mit ibren Nachbarn wieder bergestcllt worden sei, wir ihnennunmebr, dem königlichen Versprechen gemäß, das Veltlin und die beidenGrafschaften Worms und Clävcn erstatten und die französische» TruppenanS ibrem eigenen und ihrer Unterthanen Lande zurückziehen möchten. —haben wir, — wohl unterrichtet von dem Wille» Ihrer Majestät, welchereinzig dahin geht, den Bündner» das zurückzugeben, was ihnen gebortund sie i» ihre alten Rechte, derer sie durch den Aufruhr in, »Veltlinund den beiden Grafschaften beraubt wurden» wieder einzusezen, — ihrem»Wunsche gern entsprochen und beseblen zu diesem Ende dem Herrn deLecqneS, Marerbal de Camp der Truppen Ihrer Majestät, welcher wäh-rend Unserer »Abwesenheit das Commando im »Veltlin und den beidenGrafschaften führt, den bezüglich des Abzugs der Truppen mit den»Bündner» abgeschlossenen Traktat pünktlich und genau auszuführen. Wirbefehle» sowohl den Fübreru und Offiziere» als den Soldaten i» Allemwas der genannte Herr de Lecqnes in Folge gegenwärtiger Ordonnanzvon Urne» verlangen wird, den nämlichen Gehorsam, wie Unserer eigenen»Person zn leisten, unter »Androhung aller Neniienzstrafen, denn solcheserheischt der Dienst Ihrer Majestät. Deß zu Urknnd haben Wir Gegen-wärtiges eigenhändig unterzeichnet, ihm unser Sigcl beigefügt «nd dnrchden Beauftragten Unseres Sekretärs cnlgegenzeichne» lassen.

Gegeben zn Cnr, den 8. April 1637.

s8i>-nö) Henry de Nohan.

I'nr ölonseiKneur:

Sigel hängt. »Barriere.

Der gedachte Herr de Saint-Simon drängte nun den Baron de Lecqnesvon Seite deS HerzogS, dessen Ordre anzueikcnne» und mit dem »Abmarsch