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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Rückkunft der bündu. Gesandte» aus Spanien.

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Als die bündnerischen Gesandten bereits am 3. Mai 1639 zu l«3SGenua angelangt waren und am 6. des nämliche» Monats auf An-regung des Marquese Leganez von Asthi aus an den bündnerischenRatl, geschrieben hatten, man möchte dessen Gesuche entsprechen unddie Mannschaft in das Herzogthum Mailand zurückschicken, gelang esdann auch dem Grafen Biglia, indem er sowohl auf dieses Schreibensich berief, als auch andere Mittel noch anwandte, daß der bündnerischeRath, wenn auch unter dem Widersprüche Vieler, am 19. Mai endlichden Beschluß erließ, es sollten das Regiment Travers, sowie alle übrigenCompagnie», wenn auch an Zahl nicht so stark wie früher, in dasHerzogthum Mailand zurückkehren.

Am 21. Mai endlich kamen die Gesandten von Mailand her inCur an. Doctor Casnedo. welcher dieselbe» »ach Spanien begleitethatte, befand sich auch jezt wieder bei ihnen. Auf den 25. Mai wurdeein Beitag angesezt, wo die Gesandten vor Allem aus den von SeiteIhrer katholischen Majestät unterm 17. Januar, wie ich bereits er-wähnte, an die Bündner geschriebenen Brief vorlegten. Er begannwie folgt:

Der König.

„Erlauchte und gebietende Herrn der bündnerischen Gerichte,meine lieben und getreuen Freunde".^ Dann folgte die Antwort aufdas Schreiben der Bündner an den König vom 17. August 1637und die Entlassung der Gesandten, welche sich zu seiner vollen Be-friedigung^ benommen hätten. Was die Herstellung des Friedensin unsern Gegenden betreffe, so beziehe Er sich sich auf dasjenige,was der Marques Leganez in seinem Namen vorbringen und anordne»werde. Unterzeichnet

Ich der König. ^ Pedro d'Arze.

Es konnten die Gesandten die ihnen erwiesene Ehre, Gnade undFreigebigkeit nicht genug rühmen und bezogen sich dießfalls auf dendurch Hauptmann Heinrich Sprecher bereits gegebenen Bericht. Jederhatte eine goldene Kette, zweihundert Dublonen schwer und unterverschiedenen Malen ebenfalls jeder an dreitausend Gulden in baarem

Im Original: KI l!«v, Illnstres x 6overn»lnres 3elns pvovincinsilo.« 6riso»es, csros ; feeles armlos nueswos.

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