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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Wetzen Aenderungen am

>6,!N. Alessnndria vorangesezt war und jezt hinten noch beigefügt wurde,nicht zu beschworen, sondern nur zu unterschreiben (als ob dieses nichtein und dasselbe wäre) brauchten. Sie berichtete» dann ihren Ge-meinden, sie hätten nachdrücklich auf die Abänderung einiger Artikelgehalten, aber die spanischen Agenten dagegen den Mangel an Volks-macht eingewendet.

Bezüglich Entrichtung von Durchpaßgebühren für die Truppen,sowie Vergutung des Schadens, wenn etwelcher dabei aufginge, lei-steten die Spanier das nämliche Versprechen, wie bei den fünf Orten.

Es beschlossen ferner die Rathsboten und beriefen dießfalls sichauf ein altes Gesez, daß keine Person, weder geistlichen noch weltlichenStandes ohne Genehmigung der Häupter und Räthe der drei Bündean die einzelnen Gerichte schreiben oder dieselben direct angehen dürfe.

Bezüglich der Aemter im Veltlin und in den beiden Grafschaftenwurde ordinirt, daß die frühern »och am Leben befindlichen Amtleutenoch das Jahr hindurch die früher innegehabten Stellen versehendürften; wären sie gestvrben, so sollte» ihre Kinder oder die Ver-wandten von Seite des Vaters, sofern sie dazu fähig erfunden wür-den, nachfolgen, sonst aber irgend eine würdige Person aus demnämliche» Gericht oder Bund bestellt weiden, welche dann auf demnächsten Bundstag zu Davos, den 2. August, zu erscheinen hätte.

Casnedo überreichte dann Las schriftliche Verlangen, (wie vor ihmdie beiden Grafen es ebenfalls gethan hatten) daß Guler, dessenHandlungen seit einiger Zeit für die öffentliche Ruhe und den Dienstdes katholischen Königs nicht ersprießlich wäre», von der Comnia»-dantur der Rheinschanze entfernt würde. Dann traten die Einwohnerder Herrschaft Maienfeld für die Schleifung derselben wieder in dieSchranken.

Auf dieses hin schrieben die Häupter unterm 25. Juli an Guler,schloffen Casnedo's Einlage ihrem Briefe bei und gaben ihm den Be-fehl, die Schanze zu verlassen, für die Zahlung seines Soldes würde»sie sich bemühen. Er antwortete und verlangte neben seiner Löhnungauch zu wissen, worin er sich verfehlt hätte. An seine Stelle wurdeder Oberstlieutenant Joh. Anton Buol ernannt, doch trat derselbeseinen Posten nicht an oder konnte es vielmehr nicht.

Um einestheils ihren Zweck, sich festzusezen, leichter zu erreichen,anderntheils recht Viele sich zu verbinde», verlangten die spanischenMinister die Werbung eines Regiments Bündner, znm Dienste im