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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Ratifikation desselben.

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Es langte dann auch die Ratifikation des zu Feldkirch Beschlossenen 1689.Seitens Ihrer kaiserlichen Majestät zn Cur an. Sie war in besterForm abgefaßt und trug das Datum des 27. August. Ein Schreibender Erzherzogin aus Innsbruck vom 2. September drang abermalsauf die Aufnahme der Kapuziner.

Es fehlte lediglich noch die Form des Eingangs oder die söge-uaunien Präliminarien ^ der Erbeinigung zu bestimmen. Hier hatte»die Spanier mit gewohnter Schlauheit die Clausel hinzufügen lassen,daß Alles nur kür so lange zu gelten habe, als die Bündner die mitdem König von Svanien abgeschlossenen Verträge beobachteten. Eswiese» aber die BüuLmr diese Bedingung zurück, mit dem Bemerken,die Traktate seien durchaus verschieden von einander und was dieBünde dem König von Spanien versprochen hätten, würden sie auchkalten, — möchte nur von seiner und seiner Agenten Seite daSNämliche beobachtet werden.

Man ließ demnach die Clausel weg und bemerkte einfach: „Esleisten Kaiser Ferdinand III., als Kurator d,r minderjährigen Kinderdes Erzherzogs Leopold und der Erzherzogin für diese und derenNachkomme» einerseits, die drei Bünde aber ebenfalls für sich undihre Nachkommen ihrerseits Obrere Worte standen nicht in dem altenInstrumente, wurden aber jezt hinzugefügt um die gegenseitige Ver-bindlichkeit gleichartiger herzustellen) has Versprechen, die alte Ecb-einigung vom Jahre 1518 von Wort zu Wort, wie folgt, (dannkam der Inhalt) zu beobachten und zwar unter Nnullirung aller seitdem Jahre 1620 abgeschlossenen Tractate, wie solche in demjenigenzu Feldkirch des Näheren angegeben und bezeichnet find."

Als die Erzherzogin die Kapuziner nicht dazu bringen konnte, indie ihnen vorgeschriebenen Ortschaften des Unterengadins sich zu be-begeben, die Bündner sich auch gar nicht weiter darum kümmerte»,wohl aber darauf drangen, daß die feierliche Bestätigung des Ver-trages stattfände, bezeichnete Jene endlich den 1. Juni 1642 als dendazu bestimmten Tag und forderte die Bündner auf, ihre Abgeordnetenzu wähle». Namens des Kaisers und der Erzherzogin erschienen LeoMarquard Schiller, Mitglied des geheimen Raths und Ulrich vonRamschwag, Landvogt zu Pludenz. Die Bündner schickten ihrerseitsConradin von Castclbcrg, Johann Bavier und Mcinrad Bnol nebstdem Secretär Leonhard Wildiner.

I<'oi-mul» inwoilu», scu prgoliminkiria, »l voouU, — im Orig.