Verschub der Sache.
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köune"uoch freundschaftlich beigelegt werden, den Gerichten dieses Zn- i6ä3.geständuiß machten.
Der Beitag wurde am 8./18. April zu Jlanz eröffnet. Anwesendwar jezt auch Oberst Ulysses v. Salis, eben aus Frankreich angelangt,der früher durch Briefe au die Gerichte mit die Schuld an deren.Unternehmen trug und nun zum Theile durch sein Ansehen, welchesauf viele bündnerische Cvryphäen iufluirte, als Haupt und Vorkämpferder Gerichte angesehen wurde. Am 10./20. April zeigten die Davoserden Boten der beiden Bünde an, was vor Gericht geschehen und ver-langten, daß sie dasselbe durch ihre Autorität bestimmten, ohne VerzugRecht und Gerechtigkeit zu üben.
Inzwischen suchten die vom Zehngerichtenbunde, es waren ihrervierundsechzig bewaffnet zu Jlanz anwesend, sowohl den Davosernals dem Beilage selbst Schrecken und Furcht einzujagen, aber wirDavoser, wenn auch nur unserer zwölf, ließen uns nicht einschüchtern,unsere Sache durch Wort und That möglichst zu betreiben.
Am 1L./24. April sandten die Gerichte ganz unvcrmuthet ihrenWeibcl zum Laudammann oder Bundshaupte Meiurad Buol undcitirten ihn und die übrigen Davoser vor sich. Die Antwort lautetekurz dahin, wenn sie gemäß der alten Weise, wonach den Davosernihre Rechte und Privilegien unangestastet blieben, mit ihnen und denbeiden andern Bünden über Landesangelegenheiten und öffentliche In-teressen sich besprechen wollten, würde man Davos dazu bereit finden,wenn aber nicht, so sei schon das Forum bezeichnet, vor welchem dieVerhandlungen stattzufinden hätten. Das Nämliche wurde ihnen undden beiden Bünde» auch schriftlich in ausführlicherer Weise zur Kennt-niß gebracht. Hierauf stuumteu die Gerichte ab und wenn auch dieMeinungen getheilt waren, schloffen sie doch am nämlichen Tage nochDavos aus dem Bunde. Es geschah dieß hauptsächlich deßhalb, damitMeiurad Buol, der zu Davos zum Laudshauvtmanu im Veltlin er-nannt worden war, dann von den Bote» der beiden Bünde nicht an-erkannnt würde. Unter dem Vorwand, die Berechtigung sei von derausgeschlossenen Landschaft Davos auf sie übergegangen, wählten siedrei Personen, Johann Peter Guler, Conradin Beli und AmbrosiusPlanta, von welchen die Boten der beiden Bünde Einen zu der er-wähnten Stelle zu bezeichnen hätten. Aber auch dieses Vorgehen hattekeinen Erfolg, denn Buol wurde einstimmig anerkannt, mit dem Patentversehen und wie die andern Amtleute, zur getreuen Verwaltung seines