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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Waser's Ehrenrettung.

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aber mit seinen persönliche» Umständen zusammen gehalten, theilsWiderwillen, theils Mitleiden verdienen.

Der Segen von Masers Arbeit stellte sich zur Stunde ein. Schonan dem Abend des Spruchs hatte» sich die Partheyen, und sonderlichder alte und der neue Landammann versöhnet, Ruhe und Zufrieden-heit folgten auf dem Fuße nach, nur Sprecher schimpfte ganz unbe-scheiden. Man lese das Danksagungs-Schreibe» der III. Bündten,das Wohlgefallen der III. Ständen (Beylagen Int. k. 6.), und denAuszug eines Schreibens des Stadtschreibcrs und nachmaligen Bunds-?,'msi<Isnt6n Tscharner vom 27. Febr. „Ich versichere den Herren,„daß von keiner Seite der Partheyen sich keine sonderbaren Beschwer-nissen vcrspühren thun, sonder die streitige Partheyen mit der vor„Erregung dieser Differenzen geflogenen wohlverständnuß mit eina»-„der passieren." Und da diese Eintracht von da an bis itzt sich ununter-brochen erhalten, konnte wohl ein größeres Lob, von dem Passendenund Billichen des Waserischen Werks gedacht werden als dieser daur-hafte Erfolg! Also hat der unpartheyische Lauser am Beschluß desXVl. Theils seiner Schweitzer-Geschicht recht zu sagen: „Daß Maser„bey den Bnndtnern grossen Dank, bey den Eidtgenossen aber und„ganzen Welt den Ruhm erworben; daß er sich in dieser Sach sehr„verständig, klug und vaterländisch aufgeführet, und dieselbe mit son-derbarer Geschicklichkeit zu erwünschtem Ende gebracht habe.

Aber auch Masers reines Gemüthe freute sich seiner tugendhaftenHandlungen. Seine Schriften enthalten darum eine Menge Zeugnis-sen des ihme zugeworfenen Beyfalls. Ich finde hierinn keine Ruhm»räthigkeit, sondern die Zufriedenheit der Seele, die jeder guten Thatfolget, und die sovielmahl ihre eigene Belohnung ist.

Es thut mir hingegen rechtschaffen wehe, eine» Mann vonSprechers Verdienste» so sehr unter seine Würde durch den Stoß derLeidenschaften herunter gesetzt zu sehen. Welch ei» unangenehmerVerdacht fallt nicht dadurch auf seine übrige Arbeiten. Schade!Wie wohl wäre für seine Ehre durch die Unterdrückung dieses nichtausgearbeiteten Stucks gesorget gewesen! Die Lage seines Leibs undGemüths mögen wohl einige Nachsicht des Publikums gewähren, aberdie Unbill gegen Masern bleibet, die man durch Gegenbeschimpfungz» räche» entfehrt wäre. Will man Sprechern Mitleiden schenken, sowird man Masern zugleich Recht widerfahren zu lassen geneigst seyn.

Mir wird tröstlich seyn, wann gelungen seyn sollte, das Nngc-