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Geschichte des Cantons Zürich von 1794-1830 : aus den Quellen untersucht und nach höchst wichtigen Mittheilungen von noch lebenden Zeitgenossen und Augenzeugen dargestellt / durch Johann Jakob Leuthy
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dem Bürger Ney beauftragt, so wie auch für sich ver-pflichtet, ihnen für ihren, als brave Schweizer zu Taggelegten Muth und als Soldaten erfüllte Schuldigkeitseine beste Zufriedenheit auszusprechen, mit dem Beifügen,daß ohne sie der Feind den Uebergang erzwungen unddie französische Armee in große Verlegenheit gebrachthätte, daß somit ihnen diese große Waffenthat zur hohenEhre gereiche, überdieß verdiene, den helvetischen Be-hörden gemeldet und von denselben ihnen gebührend ver-dankt zu werden.*) Wenn sie es wünschen, sagte fernerder General, so werde er mit Freude dazu beitragen, daßim Dienste der französischen Republik ein Regiment Scharf-

*) Wirklich wurde ihnen folgendes Schreiben des Kriegsministersverlesen:

Bern, den 28. August 1789.

Freiheit! Gleichheit!

Der Krtegsminister der Einen und untheilbaren helvetischen Republikan den Commandanten der helvetischen Scharfschützen, der soge-nannten llolon»« mobile, welche den 17. August bei Dettingengestritten haben.

Da dar helvetische Directvrinm von der ausgezeichneten Tapferkeitbenachrichtigt worden, mit welcher sich 37 Scharfchützen, unter EuererAnführung, den 17. dieses Monats, bei der Affaire beiDettingen, Kan-ton Baden, betragen, indem sie nicht nur des Feindes zum Theil schonausgeführte Absicht, eine Schiffbrücke über die Aare zu schlagen, ver-eitelt, sondern demselben, trotz seines beständigen KanonenfeuerS, inwelchem sie standen, noch größer» Verlust zugefügt, so trägt mir dasDirectorium auf, diesem' Euerem Corps, im Namen der Regierung denreinsten Dank für sein heldenmüthiges Betragen zu bezeugen. Dieses zuthun, mache ich mir zur angenehmen Pflicht, und ersuche Euch, meine»Bries Euerer Compagnie bei der Ordre ablesen zu lassen.

Republikanischer Gruß.

Lauther.