Friedrich der Groie.
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dem zu vergleichen, was er während derselben Zeit schrieb.Man kann in Zweifel sein, ob irgend ein gleicher Lebensabschnittdes Haunibal, des Cäsar, oder des Napoleon, die Vcrgleichungmit diesem kurzen Zeiträume, dem glänzendsten in der GeschichtePreußens und Fricdrich's, aushalten kann. Und doch ward zuderselben Zeit die spärliche Muße des berühmten Kriegers an-gewendet, Oden und Episteln zu prodneircn, die ein wenigbesser, als Cibber's und ein wenig schlechter als Haylcy's wa-ren. Hier und da tritt eine männliche Empfindung, die inProsa gefaßt zu sein verdient, in Gemeinschaft mit Prometheusund Orpheus, Elyfium und Achcron, der klagenden Philomele,den Mohnkörncrn des Morpheus und alle dem anderen Trödel-kram auf, welcher von dem Genius längst der Mittelmäßigkeitverachtungsvoll prcißgegcben worden ist, wie eine von einerstolzen Schönheit ihrer Kammerfrau zugeworfene Robe. Wirkennen kaum irgend ein so schlagendes und so groteskes Bei-spiel der Stärke und Schwäche der menschlichen Natur, wieden Charakter dieses stolzen, wachsamen, entschlossenen, scharf-sinnigen Blaustrumpfs, halb Mithridatcs und halb Trissotin,sich gegen eine Welt in Waffen haltend, mit einer Unze Giftin der einen Tasche und einem Heft schlechter Verse in deranderen.
Friedrich hatte einige Zeit vorher entgegenkommendeSchritte zu einer Aussöhnung mit Voltaire gethan, und einigehöfliche Briefe waren zwischen ihnen gewechselt worden. Nachder Schlacht bei Kollin wurde ihr brieflicher Verkehr, wenig-stens anscheinend, freundschaftlich und vertraulich. Wir ken-nen nicht eine Bricfsannnlung, die so viel Licht auf die dunkel-sten und verwickcltstcn Theile der Mcnschennatnr würfe, als derBriefwechsel dieser seltsamen Wesen, nachdem sie sich gegenseitigverziehen hatten. Beide fühlten, daß der Srreit sie in der
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