Friedrich der Große.
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und von seinem Volke mit Stolz und Freude begangen. DieFreudcnbczcugungcn in England waren nicht weniger begeistert,nicht weniger aufrichtig. Es mag dies als der Zeitpunkt ange-sehen werden, wo Friedrichs militairischcr Ruhm den Höhe-punkt erreichte. In der kurzen Frist von drei Vierteljahrenhatte er drei große Schlachten gegen die Armeen dreier mächtigerund kriegerischer Monarchieen, Frankreichs, Oesterreichs undRußlands, gewonnen.
Doch es war bestimmt, daß der Gleichmut!) jenes starkenGeistes in rascher Folge durch beide Ertrcme des Glückes ge-prüft werden sollte. Dicht auf diese Reihe von Triumphen kameine Reihe von Unfällen, wie sie den Ruhm fast jedes andernBefehlshabers vcrschrt und sein Herz gebrochen haben würden.Friedrich jedoch war inmitten all seiner Bedrängnisse noch immerein Gegenstand der Bewunderung für seine Unterthanen, seinerVerbündeten und seiner Feinde. Erdrückt von Misgeschick, desLebens müde, hielt er immer »och, den Kampf aufrecht, größerin Niederlage, in Flucht und in anscheinend hoffnungslosemRuine, als auf den Feldern seiner stolzesten Siege.
Nachdem er die Russen besiegt hatte, eilte er nach Sachsen,den Truppen der Kaiserin-Königin entgegenzutreten, die vonDann, dem vorsichtigsten, und Laudon, dem erfindungsreichstenund unternehmendsten ihrer Generäle, befehligt wurden. Diesezwei berühmten Befehlshaber kamen über einen Plan übercin,worin die Klugheit des Einen und die Thatkraft des Anderenglücklich verbunden gewesen zu sein scheinen. Mitten in derNacht überfielen sie den König in seinem Lager Lei Hochkirch.Seine Geistesgegenwart rettete seine Truppen vor Vernichtung;aber nichts konnte sie vor Niederlage und schwerem Verlust retten.Marschall Keith war unter den Erschlagenen. Der erste Don-ner der Geschütze weckte den edlen Verbannten von seiner Ruhe,