Band 
Fünfter Band.
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112 Mirabeau umd die französische Revolution.

phen erschien. Die Wahrheit ist, daß seine Meinungen einSystem bildeten, das, ob richtig oder unrichtig, genauer, voll-ständiger und mit steh selbst übereinstimmender ist, als irgendein anderes. Für oberflächliche Leser seiner Schriften in ihrerursprünglichen Form jedoch, und in der That für alle Leser die-ser Schriften, die nicht großen Fleiß und großen Scharfsinn zudem Studium mitbringen, schien er ein Mann von einem leben-digen und scharfsinnigen, aber übclgcordncten Geiste zu sein,der die Wahrheit nur in einzelnen Schimmern sah, der manchetreffende Winke hinwarf, der aber niemals daran gedacht hatte,seine Lehren zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden.

M. Dumont war bewundernswürdig geeignet, zu ergän-zen, was bei Mr. Bentham fehlte. In den Eigenschaften, indenen die französischen Schriftsteller die aller andern Nationenübertreffen, — Sauberkeit, Klarheit, Bestimmtheit, Gedrängt-heit,— übertraf er alle französischen Schriftsteller. WennM. Dumont niemals geboren worden wäre, so würde Mr.Bcnt-ham immer noch ein sehr großer Mann gewesen sein. Aber erwürde für sich allein groß gewesen sein. Die Fruchtbarkeit sei-nes Geistes würde der Fruchtbarkeit jener weiten amcricanischenWildnisse geglichen haben, in denen eine reiche, aber nutzloseVegetation blüht und verwelkt, „womit der Schnitter seineHand nicht füllt, noch der die Garben bindet seinen Busen."Es würde mit seinen Entdeckungen gegangen sein, wie es mitdem „Jahrhundert der Erfindungen" gegangen ist. SeineSpcculationen über Gesetze würden von nicht mehr praktischemNutzen gewesen sein, als Lord Worccitcr's Spcculationen überDampfmaschinen. Einige Generationen später vielleicht, wenndie Gesetzgebung ihren Watt gefunden hätte, möchte ein Alter-thumsforschcr der Welt das seltsame Factum mitgetheilt haben,daß es unter der Regierung Gcorg's !1I. einen Mann Namens