Mirabcau und die französische Rcvolurion.
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rr betrachtete die Mciischcimatur nicht mit Gullidcr's Schaudern.Er glaubte, daß er und seine Menschen Uahoos wären, und erhielt einen Uahoo für eine sehr angenehme Art von Thieren.Keine Prinzen waren jemals geselliger, als Karl und Philippvon Orlcans, aber keine Prinzen hatten jemals weniger Be-fähigung zur Freundschaft. Die Temperamente dieser geschcid-ten Cyniker waren so ruhig und ihr Geist so schlaff, daß Ge-wohnheit bei ihnen die Stelle der Zuneigung ersetzte und sie zuWerkzeugen von Leuten machte, um die sie sich nicht einen Stroh-halm kümmerten. In der Liebe waren beide bloße Sinnesmen-schcn, ohne Zartgefühl oder Zärtlichkeit. In der Politik warenbeide gänzlich sorglos für Treue und Nationalchre. Karl schloßdie Schatzkammer zu. Philipp war der Gönner des Systems.Die Rathschlüssc Karl'S wurden durch Barillon's Gold gelenkt,die Rathschlüssc Philipp's durch das Gold Walpolc's. Karlführte für Privatzweckc Krieg gegen Holland, den natürlichenBundesgenossen Englands. Philipp führte für PrioatzweckcKrieg gegen den spanischen Zweig des Hauses Bourbon, dennatürlichen BundcSgcnossen, ja das GeschöpfFrankreichs. Selbstin geringfügigen Umständen ließe sich die Parallele fortführen.Diese Prinzen liebten beide die Naturwissenschaft, und verbrach-ten vüel Zcit in dem Laboratorium, die mit weit mehreren! Nutzenan denn Rathstische verbracht worden wäre. Beide waren ihrer weib-lichen Verwandt«! weit stärker zugethan, als irgendeinem anderenmcnschstichcn Wesen, und in beiden Fällen wurde gcargwöhnt,daß ducse Anhänglichkeit nicht vollkommen unschuldig wäre. Inpersönlichem Muthe und in alle den Tugenden, die mit persön-lichem Muthe zusammenhängen, stand der Regent unbestreitbarüber >Karl. In der That Karl entging nur mit Mühe demMakel der Feigheit. Philipp war vorragend tapfer und, wiedie imeisten tapferen Leute, war er in der Regel offen und