Band 
Fünfter Band.
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142 Mirabean »nd die französische Revolution.

Beitrag anstatt der verhaßten corvöes zahlen, und sie erlebtenes, ihre Schlösser zerstört und ihre Güter in fremden Händenzu sehen. Sie wollten Turgot nicht dulden und sie wurden ge-nöthigt, Robespicrrc zu ertragen.

Dann stürzten sich die Regenten Frankreichs, wie mitBlindheit des Urtheils geschlagen, über Hals und Kopf in denamcricanischcn Krieg. Sie begingen damit zwei große Fehlerzugleich. Sie crmnthigtcn den Geist der Revolution. Sievermehrten gleichzeitig jene öffentlichen Lasten, deren Druck inder Regel die unmittelbare Ursache der Revolutionen ist. DerAusgang des Krieges steigerte die Begeisterung theoretischerDemokraten auf den Gipfel. Die durch den Krieg erzeugtenfinanziellen Schwierigkeiten steigerten die Unzufriedenheit jenergrößeren Nolksmassc auf den Gipfel, die sich wenig um Theo-riccn und viel um Steuern kümmerte.

Die Zusammenkunft der allgemeinen Stände war das Zeichenzum Ausbruch der ganzen gesammelten Leidenschaften eines Jahr-hunderts. In jener Versammlung gab es unzweifelhaft sehrbefähigte Männer. Aber sie besaßen keine praktische Kenntnißder Regicrungskunst. Alle die großen englischen Revolutionensind durch praktische Staatsmänner geleitet worden. Die fran-zösische Revolution wurde durch bloße Theoretiker geleitet. Un-sere Verfassung hat nie so weit hinter der Zeit zurückgestanden,daß sie ein Gegenstand des Widerwillens für das Volk gewor-den wäre. Die englischen Revolutionen sind daher zu demZwecke unternommen worden, zu vertheidigen, zu verbessern undherzustellen, niemals zu dem bloßen Zwecke, zu zerstören. Un-sere Landslcute haben daher, selbst in Zeiten der größten Auf-regung , immer mit Ehrfurcht von der Staatsform gesprochen,unter der sie lebten, und nur das angegriffen, was sie als Ver-fälschungen derselben betrachteten. Mitten in dem Acte der