Band 
Fünfter Band.
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Mirabea» und die französische Revolution.

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Neuerung haben sie sich fortwährend aufalte Verjährung berufen;sie haben sich selten auswärts nach Mustern umgesehen; sie habensich selten um utopische Thcoriecn bekümmert; sie sind nicht be-flissen gewesen, zu beweisen, daß Freiheit ein natürliches Men-schenrccht sei; sie sind zufrieden gewesen, sie als Las gesetzlicheGeburtsrecht der Engländer zu betrachten. Ihr Gesellschafts-vertrag ist keine bloße Fiction. Er ist »och vorhanden, aufdem ursprünglichen Pergamente, mit Wachs gesiegelt, Las zuRunnymcde angeheftet wurde, und von den stattlichen Namender Marishals und Fitzherberts bezeugt. Keine allgemeinen Sätzevon der ursprünglichen Gleichheit der Menschen, keine schönenGeschichten aus Plutarch und Cornelius Ncpos haben sie je sosehr ergriffen, wie ihre eigne» vertrauten Worte: Magna Charta,Habeas-Corpus, Gcschwornengcricht, Bill der Rechte. DieseSeite unseres Nationalcharakters hat unzweifelhaft ihre Nach-theile. Ein Engländer raisonnirt in der Politik zu oft mehrin dem Geiste eines Juristen, als in dem eines Philosophen.Es liegt zu oft etwas Engherziges, etwas Ausschließendes, et-was Jüdisches, wenn wir das Wort gebrauchen dürfen, in seinerLiebe zur Freiheit. Er ist geneigt, volksmäßige Rechte als diebesondere Erbschaft des erwählten Stammes zu betrachten, zudem er gehört. Er ist geneigt, den fremden Prosclhten, dernach einem Antheile an seinen Vorrechten strebt, eher zurückzu-weisen, als zu crmuthigen. Ganz anders war der Geist derConstiruirendcn Versammlung. Sie hatte nichts von unsrerEngherzigkeit; aber sie hatte auch nichts von unserem prakti-schen Geschick in der Behandlung der Geschäfte. Sie wußtenicht, wie sie die Ordnung ihrer eignen Debatten regeln sollte,und sie hielt sich für befähigt, für die ganze Welt Gesetze zugeben. Die ganze Vergangenheit war ihr zuwider. All ihreangenehmen Jdeenverbindungen hingen mit der Zukunft zusam-