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Bcrtrand Barorc.
Auf der einen Seite standen jene Staatsniänncr, die, nachdem Namen des Departements, das einige von ihnen vertraten,die Girondisten, und, nach dem Namen eines ihrer vortretend-stcn Führer, die Briffotins genannt wurden. In Thätigkeitund praktischer Geschicklichkcit waren Bristet und Gensonnö dievorlcuchtendste» unter ihnen. In parlamentarischer Beredsam-keit kann kein Franzose jener Zeit als Vcrgniaud gleichkommendbetrachtet werden. In einem fremden Lande und nach Verlaufeines halben Jahrhunderts .werden einige Theile seiner Redennoch immer mit schwcrmüthigcr Bewunderung gelesen. Wirsind geneigt, zu glauben, daß niemals Jemand so rasch sich zusolcher Höhe rednerischer Vortrefflichkeit erhoben hat. Seinganzes öffentliches Leben währte nur zwei Jahre. Das ist einUmstand, der ihn von unsern eignen größten Rednern, For,Burke, Pitt, Sherida»,Wi»dham,Canning, unterscheidet. Wel-ches von diesen gefeierten Männer» würde jetzt noch als Rednersgedacht werden, wenn er zwei Jahre, nachdem er zuerst seinenSitz im Hause der Gemeinen übernommen, gestorben wäre?Condorcet brachte der girondistischen Partei eine Verstärkunganderer Art mit. Das Publicum betrachtete ihn mit Recht alseine» vorragenden Mathematiker und, mit weniger Grund, alseinen großen Meister der ethischen und politischen Wissenschaft;die Philosophen betrachteten ihn als ihr Haupt, als den, nachgeistiger Abkunft und durch feierliche Adoption, rechtmäßigenErben ihres verblichenen Souverains D'Alembert. In den-selben Reihen befanden sich Guadet, Jsnard, Barbarour, Buzot,Louvet, nur zu -wohl bekannt als der Verfasser eines sehr geist-reichen und sehr zügellosen Romanes, und ehrenvoller durch dieGroßmuth, mit der er die Sache der Unglücklichen führte, unddurch die Unerschrockenheit bezeichnet, mit der er den Ruchlosenund Mächtigen Trotz bot. Zwei Personen, deren Talente nicht