BertranL Barere.
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glänzend waren, die aber einen hohen Ruf der Rechtlichkeit unddes Gemeinsinnes genossen, Petion und Roland, liehen der gi-rondistischen Verbindung das ganze Gewicht ihrer Namen. Ro-land's Frau brachte zu den Berathnngen der Freunde ihresGatten männlichen Muth und Gedankcnstärkc, durch weiblicheAnmuth und Lebendigkeit gemildert. Auch der Glanz einesgroßen militairische» Rufes gebrach dieser berühmten Parteinicht. Dumouriez, damals siegreich über die fremden Eindrin-ger und auf der Höhe der Volksgunst, muß zu den Verbündetender Gironde gerechnet werden.
Die Irrthümer der Brifsotins waren ohne Zweifel wederwenig noch klein; aber wenn wir ihr Verhalten mit dem Ver-halten jeder anderen Partei, welche während der Revolutionhandelte, oder duldete, unparteiisch vergleichen, so sind wir ge-nöthigt, ihre Ucberlegenheit in jeder Eigenschaft zuzugeben,außer in jener einzigen Eigenschaft, die in solchen Zeiten jedeandere Entscheidung überwiegt. Sie waren voll Eifers für diegroße gesellschaftliche Reform, welche von der Nationalversamm-lung bewirkt worden war, und sie hatten Recht. Denn obgleichdiese Reform in einigen Beziehungen zu weit getrieben wordenwar, so war sie doch ein Segen, der selbst des furchtbaren Prei-ses, der dafür bezahlt worden ist, wohl werth war. Sie warenentschlossen, die Unabhängigkeit ihres Vaterlandes gegen fremdeBedränger zu behaupten, und sie hatten Recht. Sie glaubten,wenn Ludwig an der Spitze bliebe, würden sie den Kampf gegendie europäische Cvalition nicht mit der erforderlichen Energiebetreiben können. Sie wirkten daher zu Einführung einer re-vublicanischen Verfassung mit, und hier hatten sie wiederumRecht. Denn in diesem Kampfe um Leben und Tod würde esWahnsinn gewesen sei», einem feindlichen oder auch nur einemFührer, dessen Herz nur halb bei der Sache war, zu trauen.