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Bcetraud Baerre.
Wehe, das er seinen Nächsten zufügte, mit Nachsicht zu be-trachten.
lUinam Iiis polius niigis Iota il!a äoäisset'tempdra saevitia^, clarus cjuNius absttUit uebiNlusUes^ue animas, immune ac vinsico llull».^
Ein unmäßiges Gelüste nach sinnlichen Genüssen ist un-streitig ein Flecken auf dem Ruhme Heinrichs IV., des LordsSomers. des Mr. For. Aber die Laster ehrcnwerthcr Männersind die Tugenden Barbre's.
Und nun war Barürc ein wirklich grausamer Mensch ge-worden. Bloße Kleinmüthigkeit war es gewesen, aus dererseine ersten großen Verbrechen verübt hatte. Aber die ganzeGeschichte unseres Geschlechtes beweist, daß die Begierde nachdem Unglücke Anderer eine Begierde ist, welche von Natur nichtgrausame Gemüther steh nur zu leicht aneignen können, unddie, einmal angeeignet, so stark ist, wie irgend eine der Neigun-gen, die uns angeboren sind. Sehr wenige Monate hatten hin-gereicht, diesen Menschen in eine Gcmüthsverfassnng zu ver-setzen, in welcher Bilder von Verzweiflung, Jammer und Todeinen erheiternden Eindruck auf ihn machten und ihn erregten,wie Wein und Liebe Menschen von freiem und fröhlichem Wesenerregen. Der unter seiner täglichen Last von Opfern, altenMännern und jungen Burschen und schönen jungen Mädchen,ächzende Karren, das Binden der Hände, das Herausstecken desKopfes aus dem kleinen nationalen Schiebfenster, das Krachendes Beiles, die Blutlache unter dem Schaffet, die zu zwanzigenin den Korb rollenden Köpfe, — das alles war für ihn, wasLalage und ein Faß Falcrncr für Horaz waren, was Rosetteund eine Flasche Eischampagncr für At Bsrangcr sind. So-bald er anfing, vom Metzeln zu sprechen, schien sein Herz wei-ter zu werden, und seine Phantasie ungewöhnlich fruchtbar an