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Bertrand Barere.
dienten, und gleichzeitig den Häuptern der abscheulichen Verwal-tung Straflosigkeit zu gewähren. Sowohl in als außer deinConvcnte wurde ein Ruf nach Gerechtigkeit gegen Collot, Bil-laud und Baröre erhoben.
Collot und Billaud, mit all ihren Sünden, scheinen Men-schen von cntschlosscnci» Charakter gewesen zu sein. Sie zeigtenkeine Unterwerfung, sondern setzten dem Hasse der Menschheitanfangs einen heftigen Widerstand und nachmals ein verbissenesund finsteres Ertragen entgegen. Barörc dagegen versuchte,sobald er die wirkliche Natur der Revolution des Thcrmidorszu begreifen anfing, den Berg auszugeben und Aufnahme beiseinen alten Freunden von der gemäßigten Partei zu erlangen.Er erklärte überall, daß er niemals strenge Maßregeln begün-stigt, Laß er die Art und Weise, in der die brissotinistischcn De-putieren behandelt worden, immer getadelt und beklagt habe.Er predigte jetzt von jener Rcdncrbühnc, von der er vor Kur-zem Ausrottung gepredigt hatte, Gnade. ,,Dic Zeit'' sagte er,„ist gekommen, wo wir uns unsrer Milde ohne Gefahr hingebenkönnen. Wir können jetzt unbedenklich zeitliches Gefängnißals eine angemessene Bestrafung für politische Vergehen betrach-ten." Es waren erst vierzehn Tage, seit er von derselben Stellegegen die Mäßigung pcrorirt hatte, die von Milde auch nur zusprechen wagte; es waren erst vierzehn Tage, seit er aufgehörthatte, Männer und Weiber, nach dem Maßstabe von 300 dieWoche, zu der Pariser Guillotine zu schicken. Er wünschtejetzt, seinen Frieden mit der gemäßigten Partei auf Kosten derTerroristen zu machen, wie er ein Jahr vorher seinen Friedenmit den Terroristen auf Kosten der gemäßigten Partei gemachthatte. Doch er fand sich getäuscht. Er hatte sich keinen Rück-zug gelassen. Sein Gesicht, seine Stimme, seine hochtrabendenReden, seine Späße waren dem Convcnte verhaßt geworden.