Band 
Fünfter Band.
Seite
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Bertrand Barere.

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Wenn cr sprach, wurde er durch Murre» unterbrochen. BittereBemerkungen wurden täglich auf seine Feigheit und Treulosig-keit gerichtet. Bei Einer Gelegenheit erhob sich Carnot, umeinen Bericht von einem Siege zu erstatten, und vergaß dieWürde seines Charakters so weit, daß cr sich der Art von Red-nern überließ, deren sich Barere bei ähnlichen Gelegenheitenbeflissen hatte. Er wurde durch die Rufe: ,,Keine Carmagno-lcn mehr! " ,.Nichts mehr von Barerc's Wortspielen!" unter-brochen.

Endlich, fünf Monate nach der Revolution des Thermi-dor, beschloß der Konvent, daß ein Ausschuß von 21 Mitglie-dern bestellt werden solle, um das Verfahren Billaud's, Col-lot's und Varörc's zu untersuchen. In einigen Wochen wardder Bericht erstattet. Aus diesem Berichte erfahren wir, daßein von Barere unterzeichnetes Papier entdeckt worden war,welches einen Vorschlag enthielt, dem Schrcckcnssystemc dieletzte Verbesserung zu verleihen. Frankreich sollte in Rund-reisesprengel getheilt werden; wandernde Rcvolutionstribunale,aus zuverlässigen Jakobinern zusammengesetzt, sollten von De-partement zu Departement rücken, und die Guillotine sollte inihrem Gefolge ziehen.

Barörc machte zu seiner Vertheidigung geltend, daß keineRede oder Beantragung, die cr im Konvente vorgebracht, ohneVerletzung der Freiheit der Debatte als Verbrechen behandeltwerde» könne. Er wurde gefragt, wie cr zu einer solchen Ver-theidigungswcise greifen könne, nachdem er so viele Deputirteihrer im Konvente geäußerten Meinungen halber zum Tode ge-bracht habe. Er hatte nichts zu sagen, als daß es sehr zu be-dauern sei, daß das richtige Princip jemals verletzt wordenwäre.

Er nahm einen großen Theil des Verdienstes der Rcvolu-