Band 
Fünfter Band.
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Bertrand Barere.

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Waffen gegen den Konvent, und wurden nicht eher überwältigt,als bis viel Blut in den Straßen von Paris vergossen wordenwar. Die Wachsamkeit der öffentlichen Autoritäten war daherjetzt hauptsächlich gegen dic Royalisten gerichtet, und die Strenge,mit der die Jakobiner vor Kurzem behandelt worden waren, ließetwas nach. Der Konvent beschloß zwar nochmals, daß Barerenach Gniana geschickt werden sollte. Indeß dieser Beschlußwurde nicht in Ausführung gebracht. Der Gefangene bewerk-stelligte, wahrscheinlich unter Connivenz einiger mächtiger Per-sonen, seine Flucht aus Samtes und floh nach Bordeaur, woer einige Jahre hindurch versteckt blieb. Es scheint eine ArtEinvcrständniß zwischen ihm und der Regierung bestanden zuhaben, daß er, solange er sich verborgen hielt, nicht gefundenwerden sollte, sobald er sich aber dem Auge des Publikums auf-drängte, die Folgen seiner Unbesonnenheit auf sich nehmenmüßte.

Solange die Konstitution von 1795, mit ihrem Ausfüh-renden Direktorium, ihrem Rathe der Alten und ihrem Rathe derFünfhundert bestand, fuhr er fort, unter dem Banne des Ge-setzes zu leben. Vergeblich suchte er, selbst in Augenblicken,wo die Politik ves Berges wieder aufzukommen schien, einenNachlaß des von dem Konvent gesprochenen Urtheils nach.Selbst die Genossen im Königsmord, selbst die Urheber der Ge-metzel des Vendemiaire und der Verhaftungen des Fructidorschämten sich seiner.

Etwa 18 Monate nach seinem Entkommen aus dem Ge-fängnisse wurde sein Name wieder vor die Welt gebracht. Inseiner eignen Provinz bewahrte er noch immer etwas von seinerfrüheren Popularität. Er war allerdings seit dem Sturze derMonarchie niemals in dieser Provinz gewesen. Die Gebirgs-bewohner der Gascogne waren weit entfernt von dem Sitze der