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Bertrand Barere.
Regierung, und waren von dem, was dort vorging, nur unvoll-kommen unterrichtet. Sie wußten, daß ihr Landsmann einebedeutende Rolle gespielt und daß er bei einigen Gelegenheitenihre örtlichen Interessen gefördert hatte, und sie hielten in seinerBedrängniß und in seiner Schande mit einer Standhaftigkcit zuihm, die einen eigenthümlichen Gegensatz zu seinem eignen ver-worfenen Wankclmuth bietet. Ganz Frankreich war erstaunt,zu erfahren, baß das Departement der Oberpyrenäen den ge-ächteten Tvrannen zum Mitglied des Rathes der Fünfhunderterwählt habe. Der Rath, der, wie unser Haus der Gemeinen,über die Wahl seiner eignen Mitglieder zu richten hatte, weigertesich, ihn zuzulassen. Wie sein Name von der Liste verlesenwurde, erhob sich ein Schrei des Unwillens von den Bänken.„Wer von Euch," rief eines der Mitglieder aus, „möchte ander Seite eines solchen Ungeheuers sitzen?" „Nicht ich, nichtich," antwortete eine Menge von Stimmen. Ein Deputirrererklärte, er würde seinen Sitz aufgeben, wenn der Saal durchdie Gegenwart eines solchen Elenden befleckt würde. Die Wahlwurde auf den Grund hin für nichtig erklärt, daß die gewähltePerson ein sich vor der Justiz verbergender Verbrecher sei, undes wurden viele scharfe Bemerkungen gegen die Nachsicht gerich-tet, die ihn noch immer frei bleiben lasse.
Er versuchte, durch Abfassung einer dickleibigen Schmäh-schrift gegen England, unter dem Titel: die Freiheit der Meere,seinen Frieden mit dem Direktorium zu machen. Er scheintzuversichtlich erwartet zu haben, daß dieses Werk einen großenEindruck machen werde. Er ließ 3000 Exemplare drucken,und, um die Kosten der Veröffentlichung zu decken, verkaufte ereine seiner Meiereien für die Summe von 10,000 Frcs. DasBuch kam heraus; aber Niemand kaufte es, in Folge, wenn Ba-rere zu glauben ist, der Schändlichkeit des Mr. Pitt, der das