Band 
Fünfter Band.
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Bertrand Barere.

hcrabzusteigen. Er sah zugleich mit Qualen des Neides, daßzwischen ihm und den anderen Staatsmännern der Revolution,die zum Beistand der Regierung entboten wurden, ein weiterUnterschied gemacht ward. Zwar wurde von diesen Staats-männern verlangt, große Aufopferungen des Princips zumachen; aber sie wurden nicht aufgefordert, das zu opfern, was,in der Meinung der Menge, persönliche Würde begründet. Siewurden zu Tribunen und Gesetzgebern, Gesandten und Staats-räthcn, Ministern, Senatoren und Consnln ernannt. Siekonnten mit Grund erwarten, mit dem steigenden Glücke ihresHerrn zu steigen, und in der That waren viele von ihnen be-stimmt, die Jnstgnicn seiner Ehrenlegion und seines Ordens dereisernen Krone zu tragen, Erzkanzler und Erzschatzmeister, Gra-fen, Herzöge und Fürsten zu werden. Barörc war, nur sechsJabrc vorher, weit mächtiger, viel wcitberübmrcr gewesen, alsirgend einer von ihnen, und jetzt sollte er, während sie für wür-dig erachtet wurden, die Majestät von Frankreich an auswärtigenHöfen zu vertreten, während sie in vergoldeten VorzimmernHaufen von Bittstellern empfingen, sein Leben im Abmessen vonParagraphen und im Ausschelten von Druckcorrectoren ver-bringen. Es war zuviel. Jene Lippen, die niemals vorher imStande gewesen waren, sich zu einem Nein zu gestalten, mur-melten jetzt Beschwerde und Weigerung. „Ich konnte michnicht," dies find seine eignen Worte, „bis dahin erniedrigen,dem Ersten Consul bloß in der Eigenschaft eines Journalistenzu dienen, während so viele unbedeutende, geringe und knech-tische Leute, solche wie die Treilhards, die Röderers, die Le-bruns, die Marets und Andere, die zu nennen überflüssig ist,die ersten Stellen in dieser Regierung von Emporkömmlingeninnehatten."

Dieser Ausbruch von Muth war von kurzer Dauer. Na-