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Johann Dryden,
war, so anständige und so langweilige Schriftsteller zu Nachfol-ger» , wie Ccreinonienmcister.
Die Poesie Italiens und Spaniens hat denselben Wechselerfahren. Aber nirgends ist die Umwälzung vollständiger undheftiger gewesen, als in England. Dieselbe Person, die alsKnabe mit ihren zitternden Händen bei der ersten Vorstellungdes Sturmes geklatscht hatte, konnte, ohne zu einer wunderbarlangen Lebensdauer zu gelangen, es erlebt haben, die frühernWerke Prior's und Addisou's zu lesen. Wir glaube», dieAenderung mußte, früher oder später, eintreten. Aber durchdie politische» Begcguisse der Zeiten und besonders durch zweiVorgänge, die Schließung des Theaters unter der Republik unddie Wiedereinsetzung des Hauses Stuart, wurde ihr Fortgangbeschleunigt und ihr Charakter modificirt.
Wir haben gesagt, daß das kritische und das dichterischeVermöge» nicht bloß unterschieden, sondern fast unvereinbarsind. Der Zustand unsrer Literatur unter den RegierungenElisabeth's und Jakob's I. ist eine starke Bestätigung dieser Be-merkung. Die größten Werke der Phantasie, die die Weltjemals gesehen hat, wurden in jener Periode erzeugt. Gleich-zeitig war der Nationalgeschmack im höchsten Grade abscheulich.Alliteraiionen, Wortspiele, antithetische Ausdrucksweisen, ver-schwenderisch angewendet, wo kein entsprechender Gegensatz zwi-schen den ausgedrückten Gedanken bestand, gezwungene Allegv-riecn, pedantische Anspielungen, kurz alles in Stoff und WeiseGezierte und Affcctirtc, daraus bestand, was man damals alsschöne Schriften betrachtete. Die Beredsamkeit der Barre, derKanzel und des Rathstisches wurde durch Geziertheiten ent-stellt, welche den reimenden Schäfern einer italienischen Aka-demie zur Schande gereicht haben würden. Der König wort-spielte auf dem Throne. Wir könnten uns zwar mit der Be-