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Johann Dryden.
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Welch kühne Ausdrücke! Und doch wie bezeichnend! Wie ma-lerisch! Hcktor scheint sich in seiner Stärke nnd Wnth zn er-heben. Das Granen der Nacht anf seiner Stirne, das Feuerin seinen Augen glühend, die Lanzen und die glänzende Rü-stung, der mächtige Sprung durch die Thore und die Mauernherab, das Trampeln und das unendliche Gebrüll der Menge,alles ist oor uns, alles ist wirklich.
Dryden hat im Marimin einen sehr ähnlichen Vorgang be-schrieben, und hat sein Möglichstes gethan, erhaben zu sein, wiefolgt:
„Der Speere Wald bekämpft er; KapancusStand einst so kühn Trotz bietend da dem Zeus;
Die Kühnsten fällt sein breites Schwert ergrimmt;
Das Schicksal fürchtet, daß die Stadt er nimmt.
Schlägt um die ehrnen Blätter in dem Buch,
Macht Irrthum gut und ordnet neuen Fluch."
*) Jlias X!I, 462—466, 469—471:
„und es sprang der erhabene HektorFurchtbar hinein, wie das Grauen der Nacht; er strahlt in des ErzesSchrecklichem Glanz, der ihn hüllst, und zwei hellblinkende LanzenSchüttelst er. Schwerlich hätst ein Begegnender jetzt ihn gehemmet,Außer ein Gott, da er sprang in das Thor, wuthfcurigen Blickes. —Andere drangen zur Mauer und kletterten; andere strömtenDurch die geöffnete Mauer herein. Doch die Danaer flohenZu den geräumigen Schiffen; es tobst unermeßlicher Aufruhr."
(Boß.)