Johann Drydcn.
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- Wic ausgesucht ist die Vildncrei der Fccnlieder im Sturm und! im Sommernachtstraum; Ariel auf der Fiedcrmaus durch dass Zwielicht reitend, oder mit der Biene in den Blumenglocken! saugend, oder die kleinen Kammermädchen der Titania, die' Spinnen von dem Lager der Königin treibend! Drhden sagts richtig, daß
i „Shakspeare's Magie bleibt unnachahmbar stehn;
l In diesen Kreis durft' er allein nur gehn/'
' Es würde gut gewesen sei», wenn er es selbst nicht gewagt hätte,
, über die verzauberte Grenze zu schreiten, und sich nicht ein ähn-liches Schicksal zugezogen hätte, wie es, dem alten Aberglauben> zufolge, solch vermessenes Eindringen bestrafte. Die folgenden! Zeilen sind Stellen des Liedes seiner Feen:
„Lustig, lustig, lustig, vom Osten nach West,
! Bezecht am Regenbogenfest.
' Im hellen Mondschein, wenn brauset der Wind,
! Hurtig, hurtig, hurtig, wir fliegen geschwind,
Auf der weißen Wolke so weich und so lind,
Und daß nicht zu weit sich erstreckt unser Sprung,
Geht« zum Rücken eines fallenden Sternes im Schwung,
Wir fallen aus der Höh'
In ein Liebesgelöe."
Das sind sehr günstige Beispiele. Wer ein schlechtes wünscht,mag die Sterbcrcden Marimin's lesen und mag sie mit den letz-' ten Scenen Othello's und Lear's vergleichen.
Wenn Trvden vor dem Ablaufen der ersten der Perioden,l in die wir sein literarisches Leben getheilt haben, gestorben wäre,
! so würde er einen Ruf hinterlassen haben, der im besten Falle!wenig über dem des Lee oder des DavcnaNt gestanden hätte. Er'würde nur von Litcraten gekannt worden sein, und diese würdenseiner als eines Schriftstellers gedacht hüben, der an Gegen-stände, zu deren Behandlung er nicht befähigt war, Kräfte ver-