Oliver Goldsmilh.
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Stande seiner Börse, bereit. Doch nicht Kleidung, oderTracta-mente, ungeregelte Licbeshändel oder ungeregelte Wohlthatenwaren es, worin seine Hauptausgabe lag. Er war von Kindheitauf ein Spieler gewesen, und zugleich der sanguinischste und derungeschickteste der Spieler. Eine Zeit lang schob er den Tagdes unvermeidlichen Ruins durch zeitweise Auskunftsmittel hin-aus. Er erlangte Vorschüsse von Buchhändlern, indem er Werkeauszuführen versprach, die er niemals anfing. Endlich aberversagte diese Hilfsquelle. Er schulkkkc mehr als 2000 Pfund,und er sah keine Hoffnung, sich aus seinen Verlegenheiten her-auszuziehen. Sein Lebensmut!) und seine Gesundheit sanken.Er wurde von einem nervösen Fieber befalle», zu dessen Be-handlung er sich für befähigt hielt. Es würde ein Glück fürihn gewesen sein, wenn er selbst seine medicinische Geschicklichkeitso richtig gewürdigt hätte, wie Andere. Trotz des Grades, dener zu Padua erhalten zu haben behauptete, konnte er keine Pa-tienten erlangen. „Ich prakticire nicht," sagte er einmal; „ichmache es mir zur Regel, nur für meine Freunde zu verschrei-ben." „Bitte, theurer Doctor," sagte Beauclerk, „ändern SieIhre Regel, und verschreiben Sie nur für Ihre Feinde." Gold-smith verschrieb jetzt, trotz dieses trefflichen Rathes, für sich selbst.Das Mittel verschlimmerte die Krankheit. Der Kranke wurdevermocht, wirkliche Aerzte kommen zu lassen, und sie wähntenzu einer Zeit, daß sie die Krankheit geheilt hätten. Aber seineSchwäche und Unruhe währten noch immer fort. Er konntekeinen Schlaf finden. Er konnte nichts zu sich nehmen. „Siesind schlechter," sagte einer seiner ärztlichen Beistände, „als Sienach dem Grade des Fiebers, das Sie haben, sein sollten. IstIhr Gemüth beruhigt?" „Nein; es ist es nicht," waren dieletzten bekannten Worte Oliver Goldsmith's. Er starb amZ. April 1774, in seinem 46stcnJahre. Er wurde in denKirch-