Samuel Johnson,.
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Gestikulationen, sein Hinundhcrwalzen, sein Schnauben, seinMurmeln, die seltsame Weise, in der er seine Kleider anzog, diegefräßige Gier, mit der er seine Mahlzeit verschlang, seine An-fälle von Schwcrmuth, seine Anfälle von Zorn, seine häufigeRauheit, seine gelegentliche Wildheit, erhöhten das Interesse,das seine neue» Genossen an ihm nahmen. Denn diese Dingewaren die grausamen Merkmale, die ein Leben zurückgelassen,das Ein langer Kampf mit Krankheit und mit Widerwärtigkeitgewesen war. Bei einem gemeinen Lohnscribentcn würden solcheWunderlichkeiten nur Widerwillen erregt haben. Aber bei einemManne von Genie, Gelehrsamkeit und Tugend war ihre Wir-kung, der Bewunderung und Achtung Mitleid beizugesellen.Johnson hatte bald ein Zimmer in der Brauerei in Southwark,und ein noch angenehmeres Zimmer in der Villa seiner Freundeauf Streatham Common. Einen große» Theil jedes Jahresverbrachte er in diesen Wohnsitzen, in Wohnsitzen, die ihm inder That prachtvoll und üppig erschienen sein müssen, in Ver-gleich mit den Höhlen, in denen er in der Regel gewohnt hatte.Seine Hauptgenüssc wurden aus dem geschöpft, was der 'Astro-nom in seiner abhssinischcn Erzählung „die reizende Eleganzweiblicher Freundschaft" nennt. Mrs. Thrale zog ihn auf, be-schwichtigte ihn, liebkoste ihn und, wenn sie ihn zuweilen durchihre Schalkhaftigkeit reizte, machte sie das reichlich wieder gut,indem sie seinen Vorwürfen mit cngelgleichcr Sanstmuth desWesens zuhörte. Wenn er an Körper und Geist krank war,war sie die zärtlichste der Pflegerinnen. Keine Behaglichkeit,welche Reichthum erkaufen konnte, keine Erfindung, welche weib-licher Scharfsinn, durch weibliches Mitleid in Thätigkeit gesetzt,ersinnen konnte, gebrach seinem Krankenzimmer. Er vergaltihre Güte mit einer Zuneigung, wie die Zuneigung eines Va-ters, aber zartgefärbt mit einer Galanterie, die, wenn auch lin-v. 27